Seit der Verpflichtung von Alexis Sánchez ist Anthony Martial in der Gunst von Manchester Uniteds Trainer José Mourinho gesunken und hat seinen Stammplatz verloren.

Mourinho gibt dem Chilenen häufig den Vorzug im Sturm neben Mittelstürmer Romelu Lukaku. Rechtsfuß Martial teilt sich die übrigen Spielminuten mit Marcus Rashford, Juan Mata oder Jesse Lingard.

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01/07/2019 AM 16:59

In der vergangenen Saison standen folglich viele Kurzeinsätze für den Franzosen zu Buche. Dennoch erzielte er in 30 Premier-League-Spielen neun Tore und bereitete fünf weitere vor. Das Reservisten-Dasein führte auch dazu, dass Martial den Sprung in den französischen WM-Kader verpasste.

Martial-Manager bestätigt Wechselwunsch

Bei den "Red Devils" hat Martial noch Vertrag bis 2019, ist mit der aktuellen Situation aber unzufrieden. Sein Berater Philippe Lamboley bestätigte Mitte Juni gegenüber "RMC Sport" den Wechselwunsch seines Klienten:

Anthony will Manchester United verlassen.

ManUnited soll zwar grundsätzlich an einer Vertragsverlängerung interessiert sein, die Verhandlungen verlaufen jedoch seit Monaten erfolglos. Lamborey schlussfolgerte:

Ich denke, wenn Manchester United - der finanzstärkste Klub der Welt - seit acht Monaten bei den Verhandlungen keine Einigung erzielt, dann liegt es daran, dass sie ihn nicht zu einem wichtigen Teil des Teams machen wollen.

Martial wechselte 2015 für 60 Millionen von der AS Monaco zu United. Durch Bonuszahlungen kann die Ablöse noch auf 80 Millionen Euro ansteigen.

Anthony Martial von Manchester United

Fotocredit: Getty Images

Die Liste der angeblich interessierten Klubs ist lang. Neben dem FC Bayern sollen auch die Tottenham Hotspur, Paris Saint-Germain und Juventus Turin am 22-Jährigen interessiert sein. Laut "Daily Mirror" fordert Manchester 85 Millionen Euro Ablöse.

Eurosport-Transferprognose: Franck Ribery (35) und Arjen Robben (34) unterschrieben jeweils Ein-Jahres-Verträge, nach der Saison dürfte aber endgültig Schluss für die Oldies beim FCB sein. Beide sind relativ verletzungsanfällig. In den großen Saison-Spielen in der Champions League hatte Bayern in den vergangenen Jahren immer wieder mit Ausfällen zu kämpfen, auch auf dem Flügel. Jüngst erst im Halbfinale gegen Real Madrid, als Kingsley Coman und Robben ausfielen.

Coman (22) ist die Zukunft auf dem rechten Flügel. Mit Serge Gnabry (22), dessen Leihe nach Hoffenheim endet, verstärkten die Münchner bereits ihre Außenbahn. Der Transfer eines weiteren Flügelspielers ist spätestens 2019 zu erwarten. Ein Vorgriff in diesen Sommer würde für die Bayern aber auch durchaus Sinn ergeben.

Angesichts der kolportierten Ablöseforderung für einen Spieler, der nur noch ein Jahr Vertrag hat, ist ein Transfer in die bayerische Hauptstadt jedoch unrealistisch.

Transfer-Wahrscheinlichkeit: 10 Prozent

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