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Blumen und Tränen: Saisonfinale als Abschiedsgala für Robbery & Co.

Blumen und Tränen: Saisonfinale als Abschiedsgala für Robbery & Co.
Von SID

18/05/2019 um 12:22Aktualisiert 18/05/2019 um 12:39

Der letzte Bundesliga-Spieltag ist immer auch ein Tag der Abschiede. Im Mittelpunkt des emotionalen Servus steht das Münchner Duo "Robbery". Arjen Robben hat seinen letzten Auftritt in der Allianz Arena gegen Eintracht Frankfurt im Kopf "schon dreimal durchgespielt". Doch auch für andere ist das der letzte Auftritt in gewohnter Form wie für Julian Nagelsmann oder Dieter Hecking.

FC Bayern München:

Arjen Robben hat seinen letzten Auftritt in der Allianz Arena gegen Eintracht Frankfurt im Kopf "schon dreimal durchgespielt". Und die fast schon kitschige Abschiedsstory sieht in den Vorstellungen des 35-Jährigen so aus: Vorlage Robben, Tor Franck Ribery - oder gerne auch umgekehrt, wie 2013 beim Triumph von Wembley, Hauptsache: Am Ende steht noch ein Titel.

Robben sagte vor dem letzten Auftritt des kongenialen Duos "Robbery" vor eigenem Publikum mit glänzenden Augen:

"Das wäre ein Traum und ein Hammer. Nach zehn Jahren zusammen noch einmal Meister werden. Es gibt nichts Schöneres."

Dass die beiden Altstars von Bayern München am Samstag gegen Eintracht Frankfurt in ihrem langjährigen Zuhause noch einmal die Schale holen können, sei "wie ein Geschenk".

Video - Robben für Robbery-Startelfeinsatz gegen Frankfurt: "Das wäre mein Tipp"

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Zuvor werden sie und ihr Kollege Rafinha, der den Rekordmeister zum Saisonende ebenfalls verlässt, mit Blumen geehrt. Robben und Ribery prägten eine Ära in München. "Was wir miteinander erlebt haben, ist ganz was Besonderes. Vom ersten Tag an hatten wir diesen Klick. Das hat von Anfang an unheimlich viel Spaß gemacht", sagte Robben zu seiner besonderen Beziehung mit Ribery, auch wenn es manches Mal krachte zwischen den beiden.

Nico Kovac sagt:

"Das sind große Charaktere mit Ecken und Kanten. Was diese beiden Jungs geleistet haben, ist einzigartig. Sie werden dem Verein fehlen."

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat dem Duo einen Abschied "durch das große Tor" in Aussicht gestellt, 2020 sollen sie ein Abschiedsspiel in der Arena bekommen. Auch dann wird es sicher wieder emotional.

Video - Große Geste der Kollegen: Bayern-Spieler huldigen weinendem Rafinha im Presseraum

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TSG 1899 Hoffenheim:

Das wird es auch bei Julian Nagelsmann, wenn der Coach beim FSV Mainz 05 ein letztes Mal für die TSG Hoffenheim an der Seitenlinie steht. "Ich werde am Sonntag traurig sein, wenn ich vom Hof fahre", sagte der Trainer, der seinen Wagen nach 1192 Tagen im Amt nach Leipzig zu RB lenkt.

Julian Nagelsmann (TSG Hoffenheim)

Julian Nagelsmann (TSG Hoffenheim)Getty Images

BVB, Mainz und Schalke 04

Während die drei Hoffenheimer der Liga erhalten bleiben, ist es für einige andere Protagonisten (wohl) ein Abschied für immer. Christian Pulisic verlässt den BVB in Richtung Chelsea, die Mainzer Rene Adler und Niko Bungert sowie Schalkes Sascha Riether beenden ihre Karrieren.

Hertha BSC

Hertha BSC verliert in Trainer Pal Dardai und Fabian Lustenberger, der zu Young Boys Bern wechselt, zwei Urgesteine. Von Wehmut ist bei Dardai, der erstmal Pause machen wird, nichts zu spüren. "Es ist komisch, aber ich fühle nichts", sagte er, "alles ist wie immer".

Pal Dardai (Hertha BSC)

Pal Dardai (Hertha BSC)Eurosport

Borussia Mönchengladbach und VfL Wolfsburg

Seine Kollegen Dieter Hecking und Bruno Labbadia wollen dagegen die Klubs beschenken, die sie verlassen: Sowohl für Heckings Gladbacher, als auch für Labbadias Wolfsburger geht es noch um die Qualifikation für den Europapokal.

Zumindest bei Hecking könnte es ein baldiges Wiedersehen geben: Er gilt als Kandidat beim Hamburger SV.

Video - "Riesen-Enttäuschung": Das sagen Hecking und Eberl zum Trainer-Aus in Gladbach

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