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Bundesliga: Julian Nagelsmann baut gegen FC Bayern München auf Stürmer Joelinton
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Publiziert 18/08/2018 um 20:23 GMT+2 Uhr
Beim 6:1-Sieg der TSG 1899 Hoffenheim beim 1. FC Kaiserslautern setzte Stürmer Joelinton mit seinem Dreierpack eine Duftmarke. Trainer Julian Nagelsmann war nach der Partie hochzufrieden mit seinem Spieler und richtete den Blick auf den Bundesliga-Start am kommenden Freitag gegen Bayern München (20:30 Uhr im Eurosport Player). Joelinton könnte der X-Faktor gegen den deutschen Rekordmeister werden.
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Wenn es Julian Nagelsmann in den Kram passt, dann soll sein neues "Ekelpaket" auch die Bayern das Fürchten lehren. "Das ist schon eine Kante, die ganz ekelig zu verteidigen ist", sagte der Trainer der TSG Hoffenheim nach dem Warmschießen für den Rekordmeister über seinen Sturmtank Joelinton:
Tore des 1,86 m großen Brasilianers, der nach zwei Jahren bei Rapid Wien zur TSG zurückgekehrt ist, wären Nagelsmann am Freitag sehr willkommen. Dann tritt der Champions-League-Starter im Auftakthit der Fußball-Bundesliga bei Bayern München an. Beim lockeren 6:1 (3:1) der Hoffenheimer in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Drittligisten 1. FC Kaiserslautern deutete der 22-Jährige mit drei Treffern an, dass er auch den Bayern gefährlich werden kann.
Joelinton sagte im Anschluss an seinen Dreierpack:
Im Jahr 2015 kam der bullige Angreifer aus Recife in den Kraichgau, setzte sich dort in seinem ersten Jahr aber nicht durch. Deshalb wurde er von der TSG für zwei Jahre nach Wien verliehen. Dort erzielte er in 60 Spielen zwar auch "nur" 15 Tore, Nagelsmann ist dennoch hochzufrieden mit seiner Entwicklung. "Das Lob geht an Rapid. Die österreichische Liga hat ihm sehr gut getan. Er hat sich in der Zeit gut entwickelt, ist wissbegierig und lernfähig", äußerte der 31-Jährige, der vor seinem Wechsel zum Ligarivalen RB Leipzig nach Saisonende mit der TSG den Meistertitel und den Einzug ins Königsklassen-Achtelfinale anstrebt.
Die Partie beim schwachen Zweitliga-Absteiger war Nagelsmann ("Ich gehe davon aus, dass Bayern stärker sein wird als Lautern") beim Blick auf seine ehrgeizigen Ziele allerdings nur bedingt eine Hilfe. Immerhin sorgten Joelinton (6. 22. und 53.), Nico Schulz (13.), Pavel Kaderabek (51.) und Joshua Brenet (63.) mit ihren Toren vor 22.818 Zuschauern dafür, dass es am Selbstvertrauen nicht mangeln dürfte.
Reichlich Verletzte vor Bundesliga-Auftakt
Probleme könnten sich allerdings aus der angespannten personellen Lage ergeben. Die Langzeitverletzten Nadiem Amiri, Kerem Demirbay, Dennis Geiger, Lukas Rupp und Benjamin Hübner fehlen sicher in München. Fragezeichen stehen zudem hinter den Einsätzen von Vize-Weltmeister Andrej Kramaric, Harvard Nordtveit und Florian Grillitsch. Als Ausrede soll die Verletztenmisere aber in keinem Fall herhalten. "Wir haben genug Spieler, um ein paar Ausfälle zu kompensieren", sagte Nagelsmann: "Das gehört nunmal dazu in einem Kontaktsport."
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