Eurosport
FC Bayern: Kingsley Coman mit Riss des Syndesmosebandes
Von
Publiziert 25/08/2018 um 01:15 GMT+2 Uhr
Trotz des erfolgreichen Auftakts in die Bundesliga-Saison war die Freude beim FC Bayern getrübt. Die schwere Verletzung von Kingsley Coman dämpfte nach dem 3:1 (1:0) gegen die TSG 1899 Hoffenheim die Stimmung. "Das ist bitter und tut extrem weh. Ich war schockiert", sagte Joshua Kimmich. Coman muss operiert werden und fällt mehrere Wochen aus, teilte der deutsche Rekordmeister mit.
Eurosport
Fotocredit: Eurosport
Der 22 Jahre alte Franzose zog sich kurz vor der Halbzeitpause bei einem Zweikampf mit dem Hoffenheimer Nico Schulz einen Riss des Syndesmosebandes oberhalb des linken Sprunggelenkes zu.
Damit bewahrheiteten sich die Befürchtungen von Trainer Niko Kovac. Er sagte direkt nach dem Spiel:
Coman hatte wegen eines Syndesmosebandrisses bereits weite Teile der Rückrunde der vergangenen Saison und deshalb auch die Weltmeisterschaft in Russland verpasst. Sein letztes Bundesligaspiel hatte er im Februar bestritten. Beim Auftaktspiel der 56. Bundesligasaison hatte Coman den Vorzug vor Arjen Robben erhalten.
"Wir sind natürlich sehr traurig darüber, dass Kingsley sich die gleiche Verletzung zugezogen hat wie zuvor auch", ergänzte Kovac nach dem Training am Samstag. Jetzt gelte es, "alle Daumen zu drücken, dass die Operation gut verläuft, damit er schnell zurückkommt und wieder so hergestellt ist, dass er Bundesligafußball spielen kann".
Robben auf der Bank: "Riesenenttäuschung"
Neben dem Altstar saßen auch Nationalspieler Mats Hummels, Zugang Leon Goretzka und James zunächst auf der Ersatzbank des deutschen Rekordmeisters. Weltmeister Corentin Tolisso und Sebastian Rudy standen erst gar nicht im Kader. "Es wird immer wieder vorkommen, dass ich rotiere", sagte Kovac dazu lapidar.
Robben sprach im ZDF von einer "Riesenenttäuschung. Auch wenn ich 34 bin: Nach sieben harten Wochen Vorbereitung willst du beim Auftakt dabei sein." Er müsse die Entscheidung respektieren, "aber wenn du dann reinkommst, musst du es zeigen". Das tat Robben. Er traf zum Endstand (90.+1).
Auch Kapitän Manuel Neuer wollte die brisante Konkurrenzsituation im Münchner Luxus-Kader nicht überbewerten. Der Torwart sagte:
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung