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Die Stars der deutschen Fußball Nationalmannschaft kehren zu ihren Klubs zurück

DFB-Stars kehren zu Klubs zurück: Aufarbeitung "funktioniert gut"
Von Eurosport

17/07/2018 um 14:02Aktualisiert 17/07/2018 um 16:28

Drei Wochen nach dem WM-Desaster nehmen die ersten deutschen Nationalspieler wieder ihre Arbeit auf. Auch für sie beginnt nun die Zeit der öffentlichen Aufarbeitung. Jonas Hector machte den Anfang. Der Kölner hat als erster Russland-Versager wieder den Dienst bei seinem Klub aufgenommen. Doch die DFB-Stars erwarten bei ihrer Rückkehr unangenehme Fragen.

Wie Hector, der am Montag im FC-Trainingslager in Kitzbühel erstmals wieder mitmischte, kehren in den kommenden Tagen auch die anderen tief gefallenen DFB-Stars zurück. Dann müssen auch sie sich noch einmal erklären. Wie konnte es zur Katastrophe von Kasan kommen? Wer ist (haupt-)verantwortlich fürs Scheitern? Und, vor allem: Wie steht es um die eigene Zukunft?

Von Mesut Özil werden auch noch einige andere Antworten erwartet, auch vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit Präsident Reinhard Grindel und Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff. Beantworten könnte er sie ab Sonntag, wenn der Regisseur des FC Arsenal mit seinem Klub auf Promo-Tour nach Singapur aufbricht. Am Dienstag zeigte er sich noch Oberkörper frei mit Kindern beim Kicken am Strand, er genieße seine "letzte Urlaubswoche", ließ er die Fans im Netz wissen.

Das gilt zunächst für die meisten DFB-Stars, die WM-Pleite ist für viele dabei weit weg. Mats Hummels vertieft sich beim Frühstück auf der Terrasse in das Buch seiner Frau Cathy ("Stark mit Yoga"), Jerome Boateng zeigt sich beim Musikhören mit seinen Kindern ("Rockstar-Crew") als cooler Papa, Ilkay Gündogan besuchte den Weltmeister-Erben Frankreich in Paris.

Video - Auszeit nach dem WM-Aus: So verbringen die DFB-Stars ihren Urlaub

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Spieler stehen zu Löw

Sie alle stehen vor der Frage, ob und wie es für sie in der Nationalmannschaft weiter geht. Hector hat diese bereits beantwortet. Es sei nicht schwer, sich wieder zu motivieren, sagte er:

" ich spiele gerne Fußball, sonst hätte ich mir den Beruf nicht ausgesucht. "

In den Tagen nach dem WM-Aus sei sein Fernseher allerdings "überwiegend" ausgeblieben.

Wie die meisten seiner Nationalelfkollegen begrüßt Hector, dass Joachim Löw seinen Vertrag bis 2022 erfüllen will. Der Bundestrainer habe unabhängig vom Abschneiden in Russland "in den letzten Jahren extrem gute Arbeit geleistet", sagte er:

" Und für mich ist er der Trainer, der mich zum Nationalspieler gemacht hat. Da ist es nicht verkehrt, dass er bleibt."

Löw urlaubt noch, als nächster Nationalspieler wird Marco Reus zurückerwartet. Der WM-Debütant stößt in dieser Woche direkt aus seinem Urlaubsort in den USA zu seinen Dortmunder Kollegen, die dort ab Mittwoch touren. Das DFB-Gerüst aus München fehlt auf der US-Tour des FC Bayern (23. bis 30. Juli) und nimmt die Arbeit erst kommenden Mittwoch (25. Juli) wieder auf.

Ob sie über das WM-Fiasko ähnlich denken wie Hector? "Wenn ich in 20 bis 30 Jahren mal sagen kann, ich habe eine WM gespielt, ist das eine schöne Sache", sagte der 28-Jährige in Kitzbühel. Russland, Watutinki und die WM - "das werde ich immer in Erinnerung behalten"

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