FC Bayern München angeblich vor Verpflichtung von Lucas Hernández von Atlético Madrid
Der FC Bayern München ist auf der Suche nach einer namhaften Verstärkung nach Informationen der spanischen Zeitung "Marca" fündig geworden. Demnach sollen die Bayern unmittelbar vor der Verpflichtung des französischen Weltmeisters Lucas Hernandez von Atlético Madrid stehen - und für den Abwehrspieler angeblich die vertraglich festgeschriebene Ablösesumme von 85 Millionen Euro bezahlen.
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Wie die "Marca" berichtet, soll der Transfer von Lucas Hernández zum FC Bayern München bereits im Winter über die Bühne gehen. In München soll Hernández einen Vierjahresvertrag erhalten.
Der 22-jährige Hernández kann in der Verteidigung zentral und links eingesetzt werden. Allerdings hat der französische Weltmeister seinen Vertrag in Madrid erst im Juni bis 2024 verlängert.
Hernández spielt seit 2014 für Atlético, wurde 2018 Europa-League-Sieger. Im Finale der WM in Russland im Sommer spielte er gegen Kroatien (4:2) durch.
Atlético-Präsident Enrique Cerezo dementierte die Meldung jedoch. "Momentan ist Lucas Hernández Spieler von Atlético, und er will hier bei uns weitermachen", wird Cerezo vom spanischen Sportportal "Sportyou" zitiert:
Sportdirektor Andrea Berta sagte derweil gegenüber "Sport1": "Mir hat der Spieler gesagt, dass er bei Atlético bleiben möchte. Ich glaube nicht, dass diese Meldung richtig ist."
Rummenigge dementiert nicht
Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge äußerte sich im Anschluss an den FCB-Sieg gegen RB Leipzig am Mittwochabend ebenfalls zu den Gerüchten. "Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zu Atlético", sagte der 63-Jährige:
Rummenigge weiter:
Transfer-Check: Die Nachricht der "Marca" schlug in München vor dem Spiel gegen Leipzig wie eine Bombe ein. Ein Transfer dieser Größenordnung? Im Januar? Für einen Links- bzw. Innenverteidiger? Da ist doch Skepsis angebracht. Rein sportlich allerdings würde Hernández für Bayern durchaus Sinn ergeben; David Alaba fehlt links hinten ein Wechselpartner, zentral defensiv ist angesichts des wechselwilligen Jérôme Boateng und des zuletzt in Ungnade gefallenen Mats Hummels auch Bedarf. Aber ob man dafür den vereinseigenen Transferrekord gleich um 38,5 Mio. pulverisiert, darf dann doch arg bezweifelt werden.
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