Ex-Bayern-Trainer Louis van Gaal räumte im Interview mit "11 Freunde" auch ein, "in manchen Situationen den falschen Ton angeschlagen zu haben".
Er sei beim FC Bayern "zu direkt" gewesen, wenn er seine Sicht der Dinge dargestellt habe. "Aber ich wollte deutlich sagen, wenn mir etwas nicht passt. Nie hinten herum, sondern direkt, offen und ehrlich", betonte van Gaal, der es nicht bereut, sich zu Lebzeiten Johan Cruyffs nicht mit der niederländischen Fußball-Legende versöhnt zu haben.

Van Gaal übt Kritik an Ribéry

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"Warum sollte ich es bedauern? Mit ihm war es dasselbe wie mit Uli Hoeneß", sagte van Gaal, und fügte an: "Unsere Charaktere korrespondieren nicht miteinander. Und mein Leben ist zu kurz, um mich mit einer, zwei oder drei Personen aufzuhalten, die offenbar ganz anders sind als ich."
Kritik übte van Gaal an Bayerns Altstar Franck Ribéry. Der Franzose sei "ein typischer Franzose, etwas dickköpfig, stur und ich-bezogen. Die meisten Angreifer haben diese Charaktereigenschaft", sagte van Gaal, der im März seine Trainerlaufbahn beendete und von Juli 2009 bis April 2011 den FC Bayern trainiert hatte.
"Ribéry oder Luca Toni waren nicht bereit, sich meiner Philosophie anzuvertrauen. Sie glaubten, dass ihnen ihr Status besondere Rechte einräumt."
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