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FC Bayern München | Niklas Dorsch tritt nach: "Keine faire Chance bekommen"
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Publiziert 01/12/2018 um 14:29 GMT+1 Uhr
Sechs Jahre lang stand Niklas Dorsch beim FC Bayern München unter Vertrag, im Sommer verließ er den Klub nach exakt einem Profieinsatz. "Ich habe einfach keine faire Chance bekommen", sagt Dorsch zur "tz". Der Schwemme an Talenten, die bei Bayern 2018 formell Profi wurden, drohe in seinen Augen dasselbe Schicksal. Inzwischen hat sich der 20-Jährige beim 1. FC Heidenheim in der 2. Liga etabliert.
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Wer kann schon behaupten, beim FC Bayern so viele Tore geschossen wie Spiele bestritten haben? Niklas Dorsch kann. Er spielte einmal für den Rekordmeister und traf dabei prompt, im April 2018 gegen Eintracht Frankfurt (4:1).
Zu diesem Zeitpunkt war bereits bekannt, dass Dorsch die Münchner verlassen wird, auf eigenen Wunsch übrigens. Der Mittelfeldmann wechselte in die 2. Liga zum 1. FC Heidenheim, um einen Schritt zurück und zwei nach vorne zu gehen.
Nur Heynckes gab Dorsch ein "super Gefühl"
Rückblickend sagt er zur "tz" über den FC Bayern:
Dorsch kam 61 Mal in der Regionalliga zum Einsatz und erzielte sieben Tore. Bei den Profis durfte er oft mittrainieren, ohne den Sprung zu schaffen. "Wenn ich nur trainiere, werde ich Trainingsweltmeister, aber nicht mehr", sagt Dorsch heute.
Der "super Trainer" Pep Guardiola sei ebenfalls jemand gewesen, "der sich mit jungen Spielern beschäftigt".
Hummels und Kimmich sind "super Jungs"
Im Frühjahr stattete der FC Bayern auffällig viele Talente mit Profiverträgen aus. Dorsch weiß, wovon er spricht, und sagt dazu:
Zumindest riss der Kontakt zu Ex-Kollegen nicht ab. "Wir gehen alle zum selben Friseur in München, da treffen wir uns ab und zu", berichtet Dorsch, der namentlich Mats Hummels und Joshua Kimmich nennt. "Das sind super Jungs, sie haben mir immer geholfen."
In Heidenheim hat sich der 20-Jährige als Stammkraft etabliert. "Am Anfang wirst du als Spieler des FC Bayern angesehen", sagt Dorsch. "Die Mannschaft hat mich unterstützt, deshalb habe ich mich sehr schnell eingelebt."
Lohn: Nach zweijähriger Abstinenz wurde der DFB wieder aufmerksam; Dorsch erhielt Einladungen zur U20-Nationalmannschaft.
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