Der FC Bayern München kommt nicht zur Ruhe. Als hätte der Verein - aus sportlicher Sicht - nicht schon genügend Probleme, macht Uli Hoeneß ein neues Fass auf.
Dieses Mal geht's um seinen alten Kumpel Paul Breitner, den er in der Allianz Arena kurzerhand von der Ehrentribüne inklusive VIP-Bereich verbannte. Das berichtet die "Bild"-Zeitung.
Aus folgendem Grund: Hoeneß soll die Kritik von Breitner zuletzt übel aufgestoßen sein, der vor einigen Wochen im Bayerischen Rundfunk erklärte:
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UPDATE 26/11/2018 UM 19:27 UHR
Es geht immer um die Familie, die FC-Bayern-Familie. Und dann müssen die Kinder heute sagen: Für den Papa müssen wir uns jetzt mal gewaltig schämen. Was den Uli angeht: Ich verstehe vieles nicht, was dort passiert ist.
Daraufhin soll Hoeneß alle Hebel in Bewegung gesetzt haben, um Breitner nicht mehr auf der Ehrentribüne zu sehen. Der ehemalige Bayern-Spieler bestätigte das.

Hoeneß schickt seinen Finanz-Chef vor

Breitner gegenüber "Bild":
Es gab einen Anruf von Herrn Dreesen, mir werde von Uli Hoeneß nahegelegt, mich auf absehbare Zeit nicht im Ehrengast-Bereich blicken zu lassen. Ich habe ihm gesagt: Damit habe ich ohnehin gerechnet. Und ich möchte den einen oder anderen im Moment sowieso nicht sehen.
Was die ganze Sache noch brisanter macht, ist, dass Hoeneß diese Botschaft nicht einmal selbst übermittelte, sondern seinen Finanz-Boss vorschickte.

Uli Hoeneß

Fotocredit: Getty Images

Breitner weiter:
Ich habe daraufhin beschlossen, meine zwei Ehrenkarten, die ich als Ehrenspielführer auf Lebenszeit besitze, zu Händen von Herrn Dreesen zurückzuschicken. Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass ich Freikarten will.
Trotz allem Zoff bleibt Breitner aber gelassen. Er will weiter zu Spielen des FC Bayern München in der Allianz Arena gehen.
Breitner sagte:
Ich werde mir ab sofort meine Karten ganz normal kaufen, wenn ich ins Stadion gehen will.
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