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HSV schafft Stadion-Uhr ab - auch die Hymne steht in der Kritik

HSV schafft Stadion-Uhr ab - auch die Hymne steht in der Kritik
Von Le Buzz

12/06/2019 um 13:06Aktualisiert 12/06/2019 um 13:09

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Der Hamburger SV baut seine legendäre Uhr im Volksparkstadion nach dem verpassten Bundesliga-Aufstieg ab. "Wir haben bereits zum Ende der vergangenen Saison entschieden, die Uhr abzubauen. Wir möchten uns in die Zukunft ausrichten. Dabei hilft der ständige Blick in den Rückspiegel nicht", sagte der Vorsitzende Bernd Hoffmann der "Bild". Als nächstes könnte die Hymne dran sein.

Demnach soll die Uhr, die zu Bundesliga-Zeiten die Zugehörigkeit der Hamburger in der höchsten Spielklasse angezeigt hatte, nach den Konzerten von Andreas Gabalier (22. Juni) sowie Pink (8. Juli) aus der Tribünenverkleidung montiert werden.

Auf dem Prüfstand steht auch der Stadion-Song "Hamburg, meine Perle", in einer HSV-Version vor jedem Heimspiel der Hanseaten von Sänger Lotto King Karl präsentiert. Der einflussreiche "Supporters Club" hält den Text mittlerweile für überholt.

"Wollen wir mal ehrlich sein? Bremen hat uns über Jahre abgehängt, hat uns am Ende immer geschlagen, wenn es darauf ankam und wir singen: "...gibt's für dich hier nix zu holen", heißt es in einem Beitrag bei Facebook.

Bundesliga-Dino kommt nun aus Bremen

Nach dem Abstieg 2018 hatte der HSV den Schriftzug neben der digitalen Anzeige an der Nordtribüne angepasst und dort die Zeitdauer seit seines Bestehens angezeigt. Bis zum Abstieg 2018 waren die Norddeutschen das letzte noch nie abgestiegene Bundesliga-Gründungsmitglied gewesen.

Seine immer noch gültige Bestmarke von insgesamt 1866 Erstligaspielen wird der HSV zu Beginn der kommenden Spielzeit verlieren - ausgerechnet an den grün-weißen Erzrivalen von der Weser.

(SID)

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