Kai Havertz | Diese Ablösesumme müsste der FC Bayern München wohl zahlen - Transfer-Check

Im Juni wird Kai Havertz erst 20. Dennoch hat der Leverkusener schon über 80 Bundesligaspiele bestritten. Durch seine Topleistungen wurden verständlicherweise viele Spitzenklubs auf ihn aufmerksam. Allen voran der FC Bayern München kämpft um eines der größten deutschen Nachwuchstalente. Angeblich seien die Bayern bereit, 75 Millionen Euro zu zahlen. Doch Bayer Leverkusen soll das nicht genug sein.

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Alleine in dieser Saison erzielte Havertz in 34 Spielen 13 Tore und bereitete weitere sieben Treffer für die Werkself vor.
In der Nationalmannschaft nimmt der 19-Jährige ebenfalls einen immer wichtigeren Part im kreativen Zentrum ein. Der Umbruch beim DFB läuft auch über das Leverkusener Eigengewächs.

Leverkusen verlangt hohe Ablöse

Der FC Bayern München hat es sich angeblich zur Aufgabe gemacht, den Youngster bis spätestens 2020 zu sich zu holen. Das berichtet die "Sport Bild". Demnach wolle man verhindern, dass ein weiteres großes Talent die Bundesliga früh verlässt, wie es beispielsweise bei Leroy Sané oder Kevin De Bruyne (beide zu Manchester City) der Fall war.
Die von den Münchenern angestrebten 75 Millionen Euro Ablöse könnten aber zu wenig sein. Denn laut "Sport Bild" habe Leverkusen beschlossen, für Havertz mindestens 100 Millionen Euro zu verlangen. In dem bis 2022 laufenden Vertrag des 19-Jährigen ist außerdem keine Ausstiegsklausel verankert.
Das große Interesse an Havertz ist für Bayer-Geschäftsführer Rudi Völler jedenfalls keine Überraschung:
Er stellte allerdings kürzlich bei "Sky Sport News HD" klar: "Jetzt ist der Zeitpunkt noch nicht gekommen. Er wird im Sommer nicht gehen."
100 Millionen Euro Ablöse wäre aber nicht nur für die Bundesliga, sondern auch für den FC Bayern ein neuer Rekord. Die internationale Konkurrenz um den jungen Mittelfeldspieler ist ebenfalls sehr groß. Vor allem der FC Barcelona, FC Chelsea, Real Madrid und Manchester City sollen Havertz auf dem Zettel haben.
Transfer-Check: Die Aussagen von Völler könnten darauf hindeuten, dass die Chancen für einen Wechsel im Sommer 2020 nicht schlecht stehen. Denn gegenüber Eurosport meinte Völler vor einiger Zeit: "Natürlich sind wir ein Klub mit der Gefahr, dass wir Spieler verlieren. Das ist auch der Kreislauf." Schon in der Jugend hatten die Bayern Havertz im Blick, doch 2010 schnappte sich Leverkusen das Talent. Jetzt könnte die erneute Chance für die Münchener gekommen sein. Denn im Poker um den 19-Jährigen wähnen sie sich wohl im Vorteil gegenüber der europäischen Konkurrenz.
Transfer-Wahrscheinlichkeit für 2019: 10 ProzentTransfer-Wahrscheinlichkeit für 2020: 40 Prozent
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