Martin Hinteregger vom FC Augsburg kritisiert Trainer Manuel Baum scharf

Beim FC Augsburg brodelt es. Nach der 0:2-Niederlage in der Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach kritisierte Abwehrspieler Martin Hinteregger nun mit überraschend deutlichen Worten seinen Trainer Manuel Baum. "Ich kann nichts Positives über ihn sagen und werde auch nichts Negatives sagen", sagte Hinteregger dem "Bayerischen Rundfunk".

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"Unsere Abwärtsspirale geht jetzt schon ein Jahr, die Kurve ist seit 2018 nach unten gegangen", erklärte der österreichische Nationalspieler:
Zudem zeigte er sich mit den taktischen Vorgaben seines Trainers unzufrieden:
Hintereggers Aussage dürfte nicht folgenlos bleiben. Augsburg-Manager Stefan Reuter kündigte bereits ein klärendes Gespräch mit dem 26-Jährigen an.

"Skandal!" Baum wütet gegen Schiri

Baum war bei der Pleite in Gladbach ohnehin restlos bedient:
Sein Urteil: Schiedsricher Harm Osmers und seine Assistenten seien "Dilettanten ohne Ende, die ihre eigenen Regeln nicht kennen". Auch Reuter war auf 180 und präsentierte Osmers sein Handy mit der entsprechenden Szene.
Streitpunkt war das Tor zum 0:1 durch Oscar Wendt (78.), Gladbachs Lars Stindl stand dabei wohl eher im aktiven als im passiven Abseits. Weil zudem FCA-Schlussmann Gregor Kobel aus dem Tor geeilt war, wurde die Situation unübersichtlich.
Osmers & Co. seien offensichtlich "in den Regeln nicht sattelfest", schimpfte Baum später auf der Pressekonferenz und beschwerte sich auch über die schlechte Kommunikation: "Der Linienrichter hat es angezeigt, der Schiedsrichter war zu faul, aus Köln kam nichts. Unfassbar."
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