VfB Stuttgart: Christian Gentner nach Tod des Vaters in Wolfsburg auf dem Platz

Drei Tage nach dem Tod seines Vaters stand Christian Gentner für den VfB Stuttgart beim VfL Wolfsburg (0:2) wieder auf dem Platz. "Er hat sich am Sonntag bei mir gemeldet. Wir haben lange gesprochen, und er hat mir gesagt, dass er spielen will. Er will wieder in den Alltag. Das hat er so mit seiner Familie entschieden, und da war ich sehr froh drum", sagte VfB-Trainer Markus Weinzierl bei "Sky".

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Am vergangenen Samstag war Herbert Gentner nach dem 2:1 der Schwaben über Hertha BSC noch im Stadion verstorben.
"In einer solch schwierigen Situation handelt jeder Mensch individuell. Es war für uns von Beginn an klar, dass wir im Hinblick auf die Spiele beim VfL Wolfsburg und gegen Schalke 04 jede Entscheidung von Christian respektiert hätten", sagte Stuttgarts Sportvorstand Michael Reschke.

Gentner-Entscheidung "verdient tiefen Repsekt"

Ähnlich äußerte sich Weinzierl, der "jede Entscheidung akzeptiert" hätte. Dass sich Gentner in dieser Ausnahmesituation zur Verfügung stelle, "ist wichtig, weil er der Kapitän ist und am Samstag super gespielt hat".
Es spreche für "seine persönliche Identifikation mit unserem Klub und die außergewöhnliche Beziehung der Familie Gentner zum VfB, dass Christian in beiden Partien spielen wird. Seine Entscheidung verdient tiefen Respekt", betonte Reschke.
Stuttgart verlor 0:2 in Wolfsburg, Gentner absolvierte die vollen 90 Minuten.
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