Bastian Schweinsteiger rät Thomas Müller zu Bayern-Abschied
Thomas Müller und Manchester United - würde das passen? Geht es nach Müllers ehemaligem Bayern-Teamkollegen Bastian Schweinsteiger, kann die Antwort nur ja lauten. "Thomas hat immer noch sehr, sehr große Qualitäten. Für Manchester United wäre er sicher eine Bereicherung", stellt der 35-Jährige, der seine Karriere am 8. Oktober für beendet erklärt hatte, gegenüber der "Bild" klar.
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Bayern-Ikone Müller, der schon 2000 zur Jugendabteilung der Münchner stieß und dem Verein seitdem treu ist, spielt in der laufenden Saison unter Niko Kovac nur noch eine Nebenrolle. Nur bei zwei von 16 Pflichtspielen setzte der Coach den Angreifer über 90 Minuten ein. Hinzu kam die unglückliche "Not-am-Mann"-Aussage, mit der Kovac den Publikumsliebling öffentlich diskreditierte - auch wenn er sich dafür später entschuldigte.
Spätestens seitdem gilt ein Müller-Wechsel - lange Zeit völlig undenkbar - als realistisch. Und auch Schweinsteiger rät seinem Kumpel zum Transfer:
Schweinsteiger war bis 2015 eine der prägenden Figuren bei Bayern, ehe er bei Manchester United anheuerte. "Als mich Louis van Gaal kontaktierte, um mich nach Manchester zu holen, wollte ich noch mal etwas Neues machen", erinnert sich der Weltmeister von 2014. Und van Gaal, verrät Schweinsteiger, wollte auch Müller ins Old Trafford locken. "Er wollte ihn unbedingt, fragte mich immer: 'Was macht dein Freund Thomas?' Er hätte uns bei United schon damals gutgetan."
Das ist heute nicht anders, denn United dümpelt nach zehn Spieltagen auf Platz zehn der Premier League vor sich hin - vom Glanz alter Tage sind die "Red Devils" meilenweit entfernt. Einer wie Müller würde helfen - und wird es vielleicht auch tun. Denn: Vor ein paar Jahren, so Schweinsteiger, wollte Müller "nicht aus München weg. Vielleicht hat sich das inzwischen geändert..."
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