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Borussia Mönchengladbach nach Sieg gegen den SC Freiburg wieder Tabellenführer
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Publiziert 01/12/2019 um 17:23 GMT+1 Uhr
Borussia Mönchengladbach hat die Tabellenführung in der Bundesliga zurückerobert. Die Mannschaft von Trainer Marco Rose bezwang den SC Freiburg in einer unterhaltsamen Partie zuhause mit 4:2 (1:1). Die Treffer für die Hausherren erzielten Marcus Thuram (3.), Breel Embolo (46./71.) und Patrick Herrmann (51.). Für die Breisgauer waren Jonathan Schmid (6.) und Lucas Höler erfolgreich (58.).
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So lief das Spiel:
Was für ein Auftakt am ersten Adventssonntag in Mönchengladbach: Nach nur drei Minuten ging die Borussia nach einem Abstauber von Marcus Thuram in Führung, kurze Zeit später glich Jonathan Schmid für den SC per direktem Freistoß aus. Die Fans im Borussiapark kamen kaum hinterher, auch nach den beiden Toren beruhigte sich des Spitzenspiel des Zweiten gegen den Sechsten kaum.
Die Hausherren hatten in der Anfangsphase etwas mehr vom Spiel, Freiburg präsentierte sich jedoch gewohnt kombinationsstark und hielt dagegen. Nach 21 Minuten traf Breel Embolo zur erneuten Gladbacher Führung, wurde wegen einer Abseitsposition im Zentimeterbereich aber von Schiedsrichter Felix Zwayer zurückgepfiffen.
Auf beiden Seiten wechselten sich Torchancen und Strafraumszenen munter ab, sodass die Fans kaum zum Luftholen kamen. Sie sahen ein Bundesligaspiel von hohem Unterhaltungswert. Nach einer guten halben Stunde hatte sich die Fohlenelf ein deutliches Übergewicht an Ballbesitz und Chancen erspielt. Der Sportclub kämpfte leidenschaftlich und vergaß dabei das Offensivspiel nicht - die Partie blieb spannend und hochklassig.
Symptomatisch für dieses Spiel: Zwei Minuten vor der Pause schaltete Freiburg plötzlich auf Pressing um, lief Keeper Sommer im eigenen Strafraum an. Insgesamt eine beeindruckende Vorstellung beider Mannschaften.
Trotzdem ging es mit dem 1:1-Unentschieden in die Kabine. Was in Hälfte eins spektakulär begonnen hatte, fand nach Wiederanpfiff seinen Höhepunkt: 40 Sekunden waren gespielt, da traf Embolo nach einem Doppelpass mit Patrick Herrmann zur erneuten Führung (46.). Nur fünf Minuten später lief es andersrum: Embolo auf Hermann, der mit dem 3:1 für die Vorentscheidung sorgte.
Denkste! Wiederum nur sieben Minuten später köpfte Freiburgs Lucas Höler nach Flanke von Christian Günter (58.) den Anschluss zum 2:3 und hatte in den folgenden Minuten einige gute Chancen auf den Ausgleich. Doch schließlich war es wieder Embolo, der für sein Team den alten Abstand wieder herstellte: Starker Ballgewinn des Schweizers am gegnerischen Sechzehner, der dann selbst zum 4:2 vollendetet (71.).
Zwar gab sich der SC Freiburg niemals auf, doch in der Schlussphase gelang den Breisgauern keine Aufholjagd mehr. Eindrucksvoll holten sich die Fohlen am Sonntag die Tabellenführung zurück und empfangen am 14. Spieltag den FC Bayern zum ersten Mal seit 1997 von einem höheren Tabellenplatz.
Die Stimmen zum Spiel:
Mark Flekken (Torhüter SC Freiburg): "Wir hatten zu viele individuelle Fehler heute dabei. Den Kopfball in der 3. Minute vor dem 1:0 muss ich besser parieren."
Yann Sommer (Torhüter Borussia Mönchengladbach): "Es war eine tolle Woche, ich will mit diesem Verein noch einiges erreichen, deshalb habe ich auch kürzlich verlängert. Wir hatten schwierige Gegner zuletzt, aber wollen weitermachen."
Der Tweet zum Spiel:
Elfmeter verschossen, Spiel gewonnen: Trotz seines vergebenen Strafstoßes aus der 49. Minute war Breel Embolo mit zwei Treffern und einer Vorlage klar Man of the Match.
Das fiel auf: Wachablösung?
Die Fans im Borussiapark sahen am Sonntagnachmittag eines der besten Spiele der laufenden Saison. Wie ein würdiger Tabellenführer machten die Hausherren das Spiel; die Gäste aus dem Breisgau aber steckten im Stile einer Spitzenmannschaft nicht auf und kamen in Hälfte eins schnell zum Ausgleich, konnten dann aber das Tempo der Gastgeber nicht mehr mitgehen. Dennoch: Kombinationsfußball gegen Konter-Pressing vom Feinsten – Spektakel auf dem Bökelberg. Bayern und Dortmund sind aktuell nicht die Toptemas der Liga.
Die Statistik zum Spiel: Standardprogramm
Trotz ihrer Spielstärke erzielten die Freiburger am Sonntag beide Treffer aus einer Standardsituation.
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