Eurosport
Bundesliga: Eintracht Frankfurt im Freudentaumel nach Gala gegen FC Bayern
Von
Publiziert 03/11/2019 um 13:28 GMT+1 Uhr
Eintracht Frankfurt versinkt nach der 5:1-Gala gegen den FC Bayern München im Freudentaumel. "Es lief sehr vieles sehr gut", sagte der ehemalige Münchner Sebastian Rode. Trotzdem richtet die Eintracht bereits den Blick auf die kommende Aufgabe in der Europa-League. "Wir lieben die europäischen Nächte, deshalb gehen wir das mit vollem Fokus an", versprach Torhüter Frederik Rönnow.
Eurosport
Fotocredit: Eurosport
Das "Riesenerlebnis" an einem "besonderen Tag" machte auch Adi Hütter "glücklich und stolz" - aber deutscher Meister? Eintracht Frankfurt? "Puuhhh", entfuhr es dem verblüfften Trainer der Hessen, "irgendwann ist immer mal eine Sensation möglich. Aber lassen wir die Kirche lieber im Dorf".
Das 5:1 (2:1) gegen den deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München war nämlich auch begünstigt von einer 80-minütigen Überzahl. Auch, aber nicht nur. Frankfurt erwischte einen "Tag wie gemalt", wie Flügelspieler Filip Kostic später sagte. Eine "once in a lifetime"-Gala, wie Torhüter Frederik Rönnow meinte, "mit der wir ihnen auch in voller Stärke Probleme bereitet hätten".
Rode: "Lief sehr vieles sehr gut"
Mit einem Mann mehr auf dem Platz sah der erste Ligasieg gegen den schwächelnden Branchenprimus jedoch spielerisch leicht aus. Vor den Treffern von Filip Kostic (25.), Djibril Sow (33.) und David Abraham (49.) wurde glänzend kombiniert, das Tor von Martin Hinteregger (61.) resultierte aus einer eingeübten Standardsituation und dem Schlusspunkt von Goncalo Paciencia (85.) ging ein phänomenales Dribbling von Andre Silva voraus.
"Es lief sehr vieles sehr gut", sagte der ehemalige Münchner Sebastian Rode, der im SGE-Trikot wieder aufblüht und eine solche Situation nicht kannte:
Aber keinesfalls zu lang und intensiv, wenn die nächsten Herausforderungen schon warten. Die Begegnung in der Europa League bei Standard Lüttich am Donnerstag und das Spiel beim SC Freiburg am Sonntag sind für die Frankfurter Vielspieler die Partien Nummer fünf und sechs binnen 18 Tagen, vor allem in Lüttich muss wieder eine Top-Leistung erbracht werden.
Bobic: "Das war wieder ein Ausrufezeichen"
Ein Erfolg könnte auf dem Weg in die K.o.-Runde laut Rode der vorentscheidende "Meilenstein" sein, ein Unentschieden oder gar eine Niederlage würden das Rennen um das begehrte Ticket für die Zwischenrunde wieder völlig offen gestalten. "Wir lieben die europäischen Nächte, deshalb gehen wir das mit vollem Fokus an", versprach Rönnow. Und mit großem Selbstvertrauen.
Ein sicherer Tabellenplatz im Mittelfeld mit Blick nach oben, der Einzug in das Pokal-Achtelfinale - Frankfurt hat seine Wochen der Wahrheit bislang mit Bravour gemeistert. "Unsere Qualität ist, denke ich, noch besser als im vergangenen Jahr", sagte Rode, und Sportvorstand Fredi Bobic erinnerte stolz:
Das könnte Dich auch interessieren: Von 7:2 zu 1:5: Ist Kovac noch zu retten?
(SID)
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung