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Die kuriose Geschichte hinter Niederlechners Elfer-Patzer
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Publiziert 07/06/2020 um 21:34 GMT+2 Uhr
Unglücksrabe Florian Niederlechner haderte nach dem Schlusspfiff mit der Akustik im leeren Stadion des FC Augsburg. "Ich habe den größten Fehler gemacht, den man als Elfmeterschütze machen kann. Scheiß Geisterspiele", sagte der FCA-Stürmer nach dem 1:1 (0:0) gegen den 1. FC Köln, bei dem er vor der Pause mit einem Strafstoß an FC-Schlussmann Timo Horn gescheitert war.
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Statt des erhofften Sieges gab es so nur einen Zähler, der FC Augsburg muss nach dem Remis gegen Köln weiter um den Klassenerhalt zittern.
Was war passiert? Niederlechner hatte kurz vor der Ausführung den Ruf eines Kölners in Richtung Horn ("Du weißt, wo er hinschießt") gehört - und sich spontan umentschieden. "Eigentlich ist rechts meine Ecke, da mache ich jeden. Ich habe mich in der Situation echt beeinflussen lassen", sagte der 29-Jährige bei "Sky" und fügte enttäuscht an: "Ich war oft der Held. Heute war ich der Depp."
Vier Punkte liegt der FCA nun noch vor dem Relegationsplatz. An Niederlechner allein lag es indes nicht. Zumindest rettete Philipp Max (88.) der Mannschaft von Trainer Heiko Herrlich kurz vor Schluss mit seinem achten Saisontor noch einen Punkt. Nur wenige Minuten zuvor hatte Anthony Modeste (85.) die Gäste in Führung gebracht.
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(SID)
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