FC Bayern | David Alaba: Uli Hoeneß rät dem Verteidiger zum Verbleib

Uli Hoeneß rät David Alaba, der seit Wochen in Vertragsverhandlungen mit dem FC Bayern steckt, zu einer Verlängerung beim deutschen Rekordmeister. Für den 28-Jährigen wäre ein Transfer dem Ehrenpräsident zufolge "vielleicht finanziell ein Fortschritt, aber in allen anderen Bereichen ein Rückschritt". Das erklärte der 69-Jährigen gegenüber "DAZN".

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Zudem betonte der frühere Manager und Präsident der Münchner: "Ich kann ihm aus eigener Erfahrung sagen, dass die letzte Million nicht so wichtig ist." Die wichtigeren Argumente haben seiner Meinung nach die Bayern auf ihrer Seite, und zwar einen "sicheren Arbeitsplatz, viel Spaß, Heimat, viel Liebe von den Fans und Akzeptanz, die er sich woanders erst erarbeiten muss".
Die Verhandlungen mit dem Österreicher ziehen sich nun schon über mehrere Wochen, der Spieler gilt bei den Münchnern laut der "Sport Bild" aber nicht mehr als unverkäuflich.
Zuletzt wurde den Scheich-Klubs Manchester City und Paris Saint-Germain Interesse an Alaba nachgesagt. "Zum Glück habe ich das Gefühl, haben – bisher zumindest – die Vereine, wo er gerne hinginge, nicht angeklopft", erklärte Hoeneß hinsichtlich der potenziellen Abnehmer. Der österreichische Nationalspieler soll dem Vernehemen nach besonders mit einem Transfer zum FC Barcelona oder Real Madrid liebäugeln.
Alaba kam 2008 von der Austria Wien in die Jugendabteilung des FC Bayern und erkämpfte sich über die Jahre einen Stammplatz im Profi-Team und stieg zum Leistungsträger in der Mannschaft auf. Auch Hoeneß schwärmte, dass der gebürtige Wiener sich vor allem in seiner neuen Position als Innenverteidiger "als eine hervorragende Spielerpersönlichkeit entwickelt" hat.
"Er war immer schon ein guter Abwehrspieler auf der linken Seite, aber ich finde, er hat jetzt noch mal auf dieser neuen Position einen Sprung gemacht und sich noch mal nicht nur spielerisch, sondern auch von der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, verbessert. Deswegen wäre es aus meiner Sicht extrem schade, wenn er den Verein verließe", erklärte der Ehrenpräsident.
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