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FC Bayern: Müller-Wohlfahrt über Arbeit mit Pep Guardiola in München
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Publiziert 06/07/2020 um 10:07 GMT+2 Uhr
Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, langjähriger Mannschaftsarzt beim FC Bayern, hat im Gespräch mit "BR24" erklärt, wieso er unter Pep Guardiola die Arbeit bei den Münchenern auf Eis legte. Er habe es sich einfach nicht gefallen lassen können, "dass ein junger Trainer - der sehr erfolgreich war und der wahrscheinlich einer der ganz, ganz Großen ist - sich in die medizinischen Belange eingemischt hat".
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Guardiola habe damals auch in seinem Fachbereich "alles besser" gewusst, meinte der 77-Jährige, der nach über 40 Jahren zum Saisonende beim FC Bayern aufhört: "Das konnte ich mir nicht gefallen lassen. Dann kann ich leichten Herzens sagen: 'Das war's.'"
Auf die Frage, ob die Zeit unter Guardiola die schwärzeste in seiner Karriere bei den Münchenern gewesen sei, meinte Müller-Wohlfahrt: "Ja, ein schwarzer Fleck. Ich bin da zu vernunftsgesteuert."
Jedoch sei mittlerweile alles zwischen den beiden geklärt: "Wir haben uns damals getroffen und haben uns ausgesprochen. Und dann ist es aber auch vorbei, dann schaut man nach vorne. Wir schätzen uns und er wertschätzt meine Arbeit über alles."
Guardiola habe seine Arbeit "nie in Frage gestellt. Es ging nie um die Arbeit, da waren immer alle sehr zufrieden". Von 2013 bis 2016 trainierte der jetzige ManCity-Trainer Guardiola den FC Bayern. Nach dem Vertragsende des Katalanen in München kehrte Müller-Wohlfahrt zum deutschen Rekordmeister zurück.
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