FC Bayern München | Boateng doch nicht zu Juventus Turin

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Der geplante Wechsel des Rio-Weltmeisters Jerome Boateng von Bayern München zu Juventus Turin kommt nicht zustande. Nach Berichten italienischer Medien verzichtet Juve auf eine Verpflichtung des 30 Jahre alten Abwehrspielers. Es habe sich bei den Verantwortlichen der Alten Dame die Meinung durchgesetzt, auf die eigenen Kräfte zu setzen, schrieb die Gazzetta dello Sport.

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Update, 2. September, 11:17 Uhr:
Der italienische Rekordmeister hatte nach dem Kreuzbandriss von Kapitän Giorgio Chiellini über einen Transfer von Jérôme Boateng nachgedacht. Der frühere Nationalspieler weilte angeblich bereits zu Verhandlungen in Turin. Auch Shkodran Mustafi vom FC Arsenal war als Kandidat gehandelt worden.
Boateng hatte sich bei den Bayern im Mai ins Abseits manövriert, als er nach dem Double den Feierlichkeiten demonstrativ ferngeblieben war. Präsident Uli Hoeneß legte ihm daraufhin einen Wechsel nahe. Zuletzt entschuldigte sich Boateng jedoch für sein Verhalten.
In den ersten drei Ligaspielen kam der einstige Abwehrchef, der 2011 nach München kam, aber nicht zum Einsatz. Am Sonntag hatte Boateng bei einem PR-Termin der Münchner gefehlt. Sein Vertrag beim deutschen Rekordmeister läuft noch bis 2021.
Update, 2. September, 10:45 Uhr:
Auch "Sky Sport News HD" meldet nun, dass es keine Wechsel von Jérôme Boateng zu Juventus Turin geben werde. Der Abwehrspieler müsse sich beim FC Bayern München weiter dem Konkurrenzkampf stellen. Berater Christian Nerlinger bestätigte, dass es Gespräche in Turin gab, doch diese werden nun aller Voraussicht nach nicht in einem Transfer münden.
Boatengs Vertrag läuft noch bis 30. Juni 2021. Die Perspektiven scheinen sich für den Innenverteidiger jedoch auch in der neuen Saison nicht verbessert zu haben. In den ersten drei Ligaspielen saß Boateng auf der Bank.
Update, 2. September, 8:50 Uhr: Am Wochenende hieß es in der deutschen Medienlandschaft, dass Jérôme Boateng kurz vor einem Wechsel zu Juventus Turin steht. Doch nach Berichten der "Gazzetta dello Sport" könnte der Transfer nun doch nicht zustande kommen.
Juve sei nicht mehr an dem Weltmeister von 2014 interessiert, schreibt die italienische Zeitung. Stattdessen habe der Topklub Stefan Savic von Atlético Madrid im Visier. Ein erstes Angebot für den Montenegriner beläuft sich angeblich auf 50 Millionen Euro, Atlético fordere allerdings 80 Millionen Euro.
Bei "Tuttosport" heißt es ebenfalls, dass ein Wechsel von Boateng nach Turin mittlerweile sehr unwahrscheinlich ist. Auch wenn sich Juventus nach dortigen Infos noch nicht endgültig entschieden hat. Die Turiner halten sich Boateng noch warm, schreibt die Sport-Zeitung.

1. September: Boateng bei Juventus im Gespräch

Verlässt Jérôme Boateng den FC Bayern München kurz vor Ende der Transferperiode doch noch? Nach Informationen der "BILD"-Zeitung, "kicker" und "Sky" steht der ehemalige Nationalspieler kurz vor einem Wechsel zum italienischen Meister Juventus Turin. Beim traditionellen Lederhosen-Shooting des FCB am Sonntagmorgen fehlte der Innenverteidiger.
Die Lederhose zog Boateng am Sonntag schon gar nicht mehr an, demnächst könnte der Weltmeister von 2014 in einen italienischen Maßanzug schlüpfen. Kurz vor Ende der Transferperiode am Montag dürfte der 30-Jährige den deutschen Rekordmeister Bayern München noch in Richtung Juventus Turin verlassen.
Cristiano Ronaldo statt Philippe Coutinho, Emre Can und Sami Khedira statt Manuel Neuer und Thomas Müller: Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, soll Boateng die Bayern-Verantwortlichen am Wochenende gebeten haben, mit Turin verhandeln zu dürfen.
Der italienische Rekordmeister ist nach dem Kreuzbandriss von Kapitän Giorgio Chiellini auf der Suche nach einem weiteren Abwehrspieler.
Juventus um Superstar Ronaldo wäre genau der Klub von internationalem Format, den sich Boateng für den Herbst seiner großen Karriere vorgestellt hatte. Und: Die gut situierten Italiener können sich auch die kolportierte Ablöse im niedrigen zweistelligen Millionenbereich sowie das üppige Gehalt des ehemaligen Nationalspielers leisten.

Boateng holte mit Bayern sieben Meisterschaften

Wenn Boateng den Verein nach 287 Pflichtspielen (acht Tore) mit sieben Meisterschaften und dem Höhepunkt Triple-Sieg 2013 verlassen wolle, "muss er uns das mitteilen, dann werden wir uns damit befassen", hatte der Münchner Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zuletzt gesagt: "Die grundsätzliche Aussage muss von ihm kommen." Das ist nun offensichtlich geschehen.
Uli Hoeneß hatte "Fremdkörper" Boateng (Vertrag bis 2021) bereits Ende der vergangenen Saison einen Wechsel nach acht Jahren in München nahegelegt. Der Präsident hatte sich daran gestört, dass Boateng nach einem lustlosen Auftritt bei der Meisterfeier der Double-Party ferngeblieben war.
Mögliche Transfers zu Fenerbahce Istanbul oder AS Rom scheiterten aber angeblich an den Gehaltsvorstellungen des gebürtigen Berliners. Dass die Bayern seinen einst kongenialen Rio-Partner Mats Hummels an Dortmund abgaben, änderte angesichts der Verpflichtungen der französischen Weltmeister Lucas Hernandez und Benjamin Pavard für die Abwehr nichts an seinem Standing in München.

Gegen Mainz noch im Kader der Bayern

Das war auch nicht der Fall, als sich Boateng im Sommer sichtlich fit aus dem Urlaub zurück meldete und sogar für seine Rolle als Partycrasher entschuldigte. "Ich weiß, dass viele mein Verhalten damals kritisch gesehen haben, auch viele Fans. Und ich verstehe das", sagte er: "Das war nicht in Ordnung." Er sei schlicht tief enttäuscht gewesen über seine Reservistenrolle.
Für Trainer Niko Kovac war Boateng zuletzt ein "Spieler wie jeder andere auch" im Münchner Kader. Mit denselben Einsatzchancen, aber auch weiter mit dem Risiko, häufiger auf der Bank zu sitzen. Nur im Supercup in Dortmund (0:2) durfte er in dieser Saison ran, nach einer krankheitsbedingten Pause stand er am Samstag gegen den FSV Mainz 05 (6:1) wieder im Kader.
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