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FC Bayern München gewinnt knapp gegen SC Paderborn
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Publiziert 21/02/2020 um 22:22 GMT+1 Uhr
Der FC Bayern hat zum Auftakt des 23. Spieltags gegen den SC Paderborn einen knappen 3:2-Sieg gefeiert. Serge Gnabry brachte die Münchner in Führung (25.), Dennis Srbeny glich vor der Pause nach einem Fehler von Manuel Neuer aus (44.). Robert Lewandowski erzielte das 2:1 (70.), doch Sven Michel gelang der Ausgleich (75.). Erneut Lewandowski schoss die Münchner kurz vor Schluss zum Dreier (88.).
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So lief das Spiel:
Direkt nach vier Minuten zappelte der Ball das erste Mal im Netz, doch die Fahne des Assistenten war oben, sodass der Treffer der Paderborner nicht zählte. Nach einem langen Ball von Sebastian Vasiliadis war Streli Mamba allein vor Manuel Neuer und vollendete ins rechte Eck, doch der flinke Stürmer befand sich zuvor im Abseits.
In der Folge dominierten die Münchner den kompletten ersten Durchgang und ließen selbst quasi gar nichts zu. Den ersten Hochkaräter gab es dann durch Torjäger Robert Lewandowski. Der Pole köpfte eine Flanke von Serge Gnabry nur knapp neben den linken Pfosten (8.).
Die meisten Angriffe der Hausherren rollten im ersten Durchgang über die rechte Seite und mündeten meist in Flanken durch Gnabry oder Álvaro Odriozola, konnten jedoch nicht vollendet werden.
Corentin Tolisso gewann dann einen wichtigen Zweikampf zentral vor dem Sechzehner gegen Vasiliadis und stocherte die Kugel zu Gnabry. Im Strafraum setzte sich der Flügelflitzer gleich gegen mehrere Verteidiger durch und schoss den Ball mit links ins rechte Eck (25.).
Kurz vor der Pause gab es die Chance auf 2:0 zu erhöhen. Philippe Coutinho führte den Ball links im Strafraum und zog aufs kurze Eck ab, dies ahnte jedoch Zingerle und parierte den Versuch, rechts im Sechzehner war Lewandowski mitgelaufen (41.).
Mit ihrem ersten Torschuss glichen die Gäste noch vor der Pause aus. Christian Strohdiek schlug einen langen Ball aus der eigenen Hälfte, den Dennis Srbeny erlief. Der Deutsche tunnelte Neuer rechts vor dem Strafraum, der nicht entscheidend genug rauskam, und vollendete anschließend (44.).
Nach der Pause stand vor allem Zingerle im Fokus des Geschehens, erst parierte er einen Schuss von Lewandowski, der halb links im Strafraum freistehend abzog. Dann konnte er einen Kopfball, ebenfalls vom Polen, bei der anschließenden Ecke abwehren und klärte den Abpraller gedankenschnell (53./54.).
Er hielt seine Mannschaft im Spiel, die dann die Chance auf die eigene Führung hatte. Der eingewechselte Sven Michel tankte sich von der Mittellinie durch und ließ zunächst Thiago und Joshua Kimmich stehen. Der Spanier kämpfte sich aber zurück und störte den Angreifer noch entscheidend beim Abschluss (62.).
Lucas Hernández gewann einen Ball an der linken Seitenlinie und durch seine Klärungsaktion wurde Gnabry auf die Reise geschickt. Dieser spielte von der Grundlinie den Ball an den Fünfmeterraum, wo Lewandowski sich löste und einschoss (70.)
Die Führung hatte jedoch nur fünf Minuten bestand, da die Gäste einen Stellungsfehler der Münchner Defensive ausnutzten. Dennis Jastrzembski wurde über links geschickt und marschierte in den Sechzehner, wo er aus halb linker Position abzog. Neuer parierte den ersten Schuss, doch den Abpraller verwertete Sven Michel am langen Pfosten.
Doch die Bayern zeigten noch einmal Mentalität und gingen das dritte Mal in Führung. Alphonso Davies schickte Gnabry über die linke Seite, der flach in die Mitte flankte. Lewandowski lief ein und drückte den Ball am langen Pfosten über die Linie (88.).
Nur eine Minute später hätte Gnabry das Spiel endgültig entscheiden können, doch scheiterte erneut, aus halblinker Position im Strafraum, an Zingerle. So blieb es beim 3:2.
Die Stimmen zum Spiel:
Leopold Zingerle (SC Paderborn): “Unser Plan hat gut funktioniert. Wir haben richtig gut mitgehalten, aber es hat nicht ganz gereicht. Bayern braucht eben nur wenige Situationen."
Steffen Baumgart (Trainer SC Paderborn): “Ich bin mit meinen Jungs immer zufrieden. Wir wissen, dass wir immer am Limit sein müssen, um solche Leistungen abzurufen, und das haben wir gemacht. Und die Bayern haben am Ende, auch wenn es knapp war, 3:2 gewonnen. Klar hätten wir gerne mehr mitgenommen, gerade auch wenn man sieht, wie der Zeitpunkt war, aber ich glaube, meine Jungs haben alles rausgehauen was geht.”
Dennis Srbeny (SC Paderborns): “Wir haben ein geiles Spiel abgeliefert. Kurz nach dem Spiel überwiegt der Frust. Dennoch können wir daraus viel Kraft für die nächsten Wochen ziehen”
Hansi Flick (Trainer vom FC Bayern München): “Paderborn hat uns absolute gefordert, bis zum Letzten und deshalb bin ich natürlich froh, dass wir es über 90 Minuten mit den drei Punkten geschafft haben. Wir haben heute umgestellt, mit einer Dreierkette, klar hat dann nicht immer alles geklappt. Ich glaube, in der ersten Hälfte haben wir es ganz gut gemacht, vor allem defensiv.
Manuel Neuer (Spieler vom FC Bayern München): “Es war unser größtes Ziel, heute die drei Punkte hier einzufahren und es war wichtig, dass wir hier als Mannschaft weiter Gas geben. Auch das wir daran glauben dieses Spiel für uns zu entscheiden. Es war dann natürlich blöd nach dem 2:2, dass man dann wieder ackern muss, dafür das man nicht in Front war. Wir haben es geschafft zusammen, als Teamleistung.”
Das fiel auf: Bester Mann trotz drei Gegentore
Robert Lewandowski erzielte heute zwei der drei Tore der Münchner und Serge Gnabry war an jedem Treffer direkt beteiligt, doch der beste Mann stand zwischen den Pfosten bei den Paderbornern. Leopold Zingerle verbuchte heute sechs Paraden und spielte auch einmal gut mit, als er 20 Meter vor dem eigenen Tor Kingsley Coman den Ball abluchste.
Der Tweet zum Spiel:
Die Statistik: 517
Thomas Müller wurde gegen den SCP eingewechselt und bestritt damit sein 517. Pflichtspiel für den FC Bayern. Damit zog der Routinier mit dem ehemaligen Kapitän Philipp Lahm gleich. Damit steht er aktuell auf Platz sieben der ewigen Bayern-Einsatzliste.
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