Hansi Flick bleibt vorerst Trainer beim FC Bayern München. Nach Erfolgen gegen Olympiakos Piräus in der Champions League und der 4:0-Gala gegen Borussia Dortmund hat er sich das Vertrauen der Vereinsbosse erarbeitet.
"Man muss ihm ein großes Kompliment machen", sagte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, der betonte: "Sie können davon ausgehen, dass Hansi Flick auch gegen Fortuna Düsseldorf auf der Bank sitzt." Die Ziellinie BVB, von der Flick zuvor gesprochen hatte, habe er "bravourös überschritten", ergänzte Rummenigge.

Flick selbst hält sich noch zurück

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Etwas kurios: Flick selbst wollte sich zu seiner Zukunft auf der Pressekonferenz noch nicht so detailliert äußern. Er sagte:
Für mich hat sich nichts geändert. Ich habe einen Arbeitsvertrag als Assistenztrainer beim FC Bayern, was soll ich mir da über andere Dinge Gedanken machen? Meine Aufgabe waren diese beiden Spiele, die haben wir gewonnen. Damit bin ich zufrieden.
Auch bei "Sky" hatte Flick erstaunlich wenig Ambitionen auf den Cheftrainerposten gezeigt. "Es war schön, die Erfahrung mitzunehmen", sagte er unter anderem lediglich und stellte keine Ansprüche. Zudem gebe es keine Absprache. "Wir müssen ihn erstmal fragen, ob er überhaupt weitermachen will", betonte Sportdirektor Hasan Salihamidzic, kündigte aber gleichzeitig Gespräche für die nächsten Tage an.

Hoeneß wirft Blick in die Zukunft

Ist Rummenigge also schon zu weit vorgeprescht? Angesprochen auf die Aussage von Rummenigge, verneinte Präsident Uli Hoeneß dies: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass Karl-Heinz Rummenigge nur über eine Woche gesprochen hat."
Wie es danach weitergeht, wird sich zeigen. "Schnellschüsse" werde es laut Hoeneß nicht geben.

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