Getty Images

Nach "Kampagnen-Theorie" von Hoeneß: Kritiker reagiert mit Statement

Nach "Kampagnen-Theorie" von Hoeneß: Kritiker reagiert mit Statement

03/09/2019 um 20:07Aktualisiert 03/09/2019 um 22:15

Uli Hoeneß wird nicht mehr als Präsident des FC Bayern München kandidieren. Die Kritik des Fans Johannes Bachmayr aus Erding auf der Jahreshauptversammlung hat auch einen Teil zu dieser Entscheidung beigetragen. Hoeneß vermutet hinter dem Wortbeitrag eine Kampagne, darauf reagierte nun Bachmayr mit einem Statement.

Es ist die Entscheidung nach einem langen gedanklichen Prozess von Uli Hoeneß. Er wird nicht mehr als Präsident des FC Bayern München kandidieren und sich mehr der eigenen Familie widmen. Angestoßen habe diesen Prozess auch der sehr kritische Wortbeitrag von Johannes Bachmayr auf der Jahreshauptversammlung 2018.

Im Rückblick darauf wollte Hoeneß der Rede allerdings nicht mehr viel Bedeutung schenken, da er wisse "wer hinter der Kampagne steckt". Auf diesen Vorwurf reagierte nun wiederum Bachmayr mit einem Statement.

Der Wortlaut:

"Ich sowie meine Wortmeldung sind kein Teil einer Kampagne oder Gruppierung. Ich bin und war zu keiner Zeit von außen gesteuert. Ich habe meine Wortmeldung selbständig, auf eigenen Antrieb hin und ohne Rücksprache mit Dritten verfasst und vorgetragen. Die Behauptungen von Herrn Hoeneß verärgern mich entsprechend.

Vielmehr würde es mich freuen, wenn Herr Hoeneß sich zum Inhalt der Wortmeldung äußern würde, anstatt Verschwörungstheorien in Verbindung mit meiner Person zu verbreiten.

Ich habe volles Verständnis, dass Herr Hoeneß nicht den direkten Austausch mit mir sucht. Dies war nie meine Erwartungshaltung.

Video - "Keine kurzfristige Entscheidung": Hoeneß erklärt Abschied vom FC Bayern

07:00
0
0