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FC Bayern München zieht Transferbremse: Rummenigge sieht sinkende Preise
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Publiziert 31/03/2020 um 12:05 GMT+2 Uhr
Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge rechnet wegen des Coronavirus europaweit mit einer deutlichen Verringerung der Transferaktivitäten. "Eines wird mit großer Wahrscheinlichkeit passieren: Der Transfermarkt wird im Sommer Bremsspuren aufzeigen", erklärte der 64-Jährige im Interview mit der "FAZ". Auch beim FC Bayern München "müssen wir abwarten", so Rummenigge weiter.
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Sportdirektor Hasan Salihamidzic habe allerdings schon Gespräche geführt, meinte der Vorstandschef der Münchener. Rummenigge glaubt zudem:
Die finanziellen Möglichkeiten vieler Vereine seien durch die verlorenen Einnahmen aktuell begrenzt. "Ich kenne die Zahlen von wichtigen Klubs in Europa ganz gut, unabhängig von der Größe des Umsatzes ist im Moment Liquidität alles. Viele Vereine sind da im Moment nicht optimal aufgestellt, so dass ich nicht glaube, dass im Sommer viele große Transfers getätigt werden", erklärte der Bayern-Boss.
FC Bayern finanziell gut aufgestellt
Trotz der hohen Eigenkapitalquote von fast 70 Prozent könnten auch die Münchener wirtschaftliche Schwierigkeiten bekommen, "wenn wir zu lange nicht Fußball spielen", so Rummenigge:
In München habe man bereits verschiedene Szenarien durchgerechnet, so der 64-Jährige, auch der Fall, dass in diesem Jahr gar nicht mehr Fußball gespielt werden kann. Rummenigge hat dabei eine positive Nachricht an die Bayern-Fans:
Der Rekordmeister will laut Rummenigge nicht "die Not anderer Klubs zu unserem Vorteil ausnutzen", sondern stattdessen "mit dieser Situation sensibel umgehen". "Wir haben jetzt erst mal ein wichtiges Zeichen der Solidarität gesetzt. Nun müssen wir abwarten, wann wieder gespielt werden kann", meinte der Bayern-Verantwortliche.
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