FC Bayern | Präsident Uli Hoeneß bestätigt eigenen Rückzug

Uli Hoeneß wird von seinen Posten als Präsident und Aufsichtsrats-Vorsitzender beim FC Bayern München zurücktreten. "Ich bleibe im Aufsichtsrat. Den Vorsitz gebe ich aber mit dem Amt des Präsidenten zurück, wenn es so weit ist", sagte der 67-Jährige am Rande eines Golfturniers in Gut Rieden gegenüber "Bild". Im November wählen die Mitglieder des deutschen Meisters einen neuen Präsidenten.

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Ob Hoeneß auch diesen Zeitpunkt meinte, ist noch offen. Im Rahmen der Veranstaltung lobte der Bayern-Präsident auch die Geschichte und Entwicklung "seines" Vereins:
Schon zuvor waren Gerüchte aufgekommen, dass sich Uli Hoeneß als Präsident bei den Bayern zurückziehen will. Laut dem "kicker" denkt der FC Bayern darüber nach, die Jahreshauptversammlung im November vom Audi-Dome in die Olympiahalle zu verlegen. Dort wäre Platz für rund 12.000 Mitglieder statt nur 7000.
Schon jetzt hat Hoeneß die Zukunft des Rekordmeisters in seinem Sinne beeinflusst - und das nicht nur durch die Personalie Hainer: Ab Januar rückt Oliver Kahn in den Vorstand, der frühere Torhüter soll Ende 2021 Karl-Heinz Rummenigge als Vorstandschef beerben. Sportdirektor Hasan Salihamidzic gilt genauso als "Hoeneß-Mann" wie Trainer Niko Kovac.
Hoeneß war 1979 als Manager bei den Bayern eingestiegen und hat den Klub in seiner 40-jährigen Amtszeit entscheidend geprägt. Zwischen 2013 und 2016 ruhten Hoeneß' Ämter bei Bayern aufgrund der Anklage, Verurteilung und Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung.
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