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"Nicht dumm rumfragen": Gnabry bricht Lanze für Müller

"Nicht dumm rumfragen": Gnabry bricht Lanze für Müller

11/10/2019 um 14:37Aktualisiert 11/10/2019 um 14:52

Serge Gnabry hat auf der DFB-Pressekonferenz vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen Estland Stellung zu Thomas Müller genommen. "Eigentlich wollte ich mich nicht dazu äußern", eröffnete der 24-Jährige sein Statement, "aber ich denke, dass ein FC Bayern München ohne Thomas Müller schwer vorstellbar wäre", erklärte er weiter. Zudem bemängelte Gnabry den fehlenden Respekt vor dem Weltmeister von 2014.

"Es ist ganz normal, dass er eine gewisse Unzufriedenheit verspürt, wenn er nicht spielt. Das können alles Spieler, die gerade nicht spielen, gut nachvollziehen", sagte Gnabry zur gegenwärtigen Situation seines wechselwilligen Mannschaftskollegen und ergänzte:

"Man muss da nicht immer mehr draus machen, als es ist. Da muss man auch nicht dumm rumfragen oder Negatives verbreiten."

Der Angreifer forderte zudem mehr Wertschätzung für den Ex-Nationalspieler. "Thomas hat seine Qualitäten und eigentlich schon alles erreicht, deshalb muss man ihm auch einen gewissen Respekt zuspielen", kritisierte Gnabry den öffentlichen Umgang mit dem 30-Jährigen.

Mögliche Nachfragen zur Personalie Müller blockte der DFB-Pressesprecher im Anschluss umgehend ab.

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