Getty Images

Anruf von Eberl sorgt für Schrecksekunde: Trainer Rose dachte an Entlassung

Anruf von Eberl sorgt für Schrecksekunde: Trainer Rose dachte an Entlassung

10/02/2020 um 12:59Aktualisiert 10/02/2020 um 13:28

Buzz

Wenn das Handy um 6:15 Uhr klingelt, ist es meistens kein gutes Zeichen. Auch Marco Rose war bei einem Anruf zu diesem frühen Zeitpunkt geschockt. Als dann auch noch der Name des Sportdirektor Max Eberl auf dem Display aufleuchtete, dachte der Trainer von Borussia Mönchengladbach für einen kurzen Moment, dass er gefeuert sei. Letztendlich war aber Sturmtief "Sabine" der Grund für den Anruf.

Auf dieses morgendliches Erlebnis hätte Marco Rose gerne verzichtet. Der 43-Jährige erzählte der "Bild": "Mein erster Impuls war: Oha!" Er dachte, er sei entlassen. Nachdem sich Marco Rose dann aber kurz gesammelt hatte, wurde ihm bewusst:

"Ich dachte mir dann, ein Gespräch über meinen Job kann das jetzt nicht sein..."

Eine Entlassung von Rose wäre tatsächlich sehr überraschend gekommen. Borussia Mönchengladbach spielt aktuell die beste Saison seit Langem. Rose, der vor der Saison von RB Salzburg nach Gladbach gewechselt war, steht mit seiner Mannschaft derzeit auf dem dritten Tabellenplatz und hat weiterhin die Chance auf die erste Meisterschaft seit 1977.

Nachholtermin steht noch nicht fest

Max Eberl meldete sich anschließend direkt bei Rose, um ihm die Spielabsage mitzuteilen. Der Anruf sei trotzdem nicht positiv gewesen, denn der Trainer habe sich schon auf das Derby gefreut: "In dem Moment, in dem es abgesagt wird, fühlt sich das nicht so gut an."

Einen Nachholtermin für das Derby steht noch nicht fest. Der 1. FC Köln möchte die Partie nicht in der Karnevalszeit austragen. Geschäftsführer Horst Heldt erklärte: "Wir werden uns gegen einen Termin im Februar aussprechen, weil das nicht in unsere Aktivitäten passt."

Die DFL teilte bislang offiziell mit, dass sie über die Neuansetzung des Spiels im Laufe der nächsten Wochen informieren werden.

Video - Wilder Ritt mit kuriosem Eigentor! PSG schlägt Lyon auch dank Draxler

00:58