Der Überblick über die heißesten Kandidaten für den Trainerposten in Köln und Mainz:
HEIKO HERRLICH (47): Der frühere Nationalspieler ist nach Angaben des "kicker" ein heißer Anwärter auf den Posten in Mainz. Da der gebürtige Mannheimer in seiner Zeit beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) zahlreiche Juniorenteams trainiert hat, würde er ganz gut zur jungen Mainzer Mannschaft passen. Den Kölner Fans dürfte Herrlich, der im Dezember des vergangenen Jahres bei Bayer Leverkusen gehen musste, aufgrund seiner Vergangenheit bei den Lokalrivalen Leverkusen und Borussia Mönchengladbach nicht zu vermitteln sein. Job-Chance: 70 Prozent.
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PAL DARDAI (43): Der Ungar wird von den Kölner Medien als einer der ersten Anwärter auf den Job beim Aufsteiger gehandelt. Dardai hat Zeit. Nach viereinhalb Jahren als Coach von Hertha BSC war im Sommer Schluss. Da er nach wie vor bei den Hauptstädtern unter Vertrag steht, soll er ab der kommenden Spielzeit als Nachwuchstrainer zur Hertha zurückkehren. Diese Pläne würden einem Engagement beim FC aber sicher nicht im Wege stehen. Vielleicht wird Dardai aber schon früher wieder von der Hertha gebraucht - die Kritik an seinem Nachfolger Ante Covic wächst... Job-Chance: 70 Prozent.
BRUNO LABBADIA (53): Dem FC hat der frühere Kölner Stürmer abgesagt - weil er bereits mit dem FSV in Kontakt stand? Erfahrung im Abstiegskampf hat Labbadia in den vergangenen Jahren genug gesammelt. Der gebürtige Darmstädter, der im Sommer dem VfL Wolfsburg den Rücken gekehrt hat, wäre also für beide Klubs interessant. Vielleicht hat Labbadia aber keine Lust mehr auf Abstiegskampf und wartet deshalb auf ein anderes Angebot. Job-Chance: 40 Prozent.
TAYFUN KORKUT (45): An dem früheren türkischen Nationalspieler scheiden sich die Geister. Die einen sehen ihn als großartigen Taktiker, die anderen als blassen Coach ohne Charisma. Seine Engagements beim 1. FC Kaiserslautern und in Leverkusen waren nur von kurzer Dauer. Dass Korkut beim VfB Stuttgart im vergangenen Jahr bereits nach sieben Spielen entlassen wurde, bereuen sie im Schwabenland aber heute noch - am Ende stand der Abstieg. In der Saison zuvor hatte Korkut die Stuttgarter vor dem Gang in die 2. Liga bewahrt. Job-Chance: 50 Prozent.
ROGER SCHMIDT (52): Im Februar 2016 sorgte Schmidt für einen Eklat, der nach Ansicht vieler Beobachter symbolisch für seinen schwierigen Charakter steht. Als Trainer von Leverkusen wurde er während der Partie gegen Borussia Dortmund auf die Tribüne geschickt. Schmidt weigerte sich jedoch, den Innenraum zu verlassen, was zu einer Spielunterbrechung führte. Schmidt, der im Juli den chinesischen Klub Sinobo Guoan verließ, wurde daraufhin gesperrt. Seit dieser Zeit wird daran gezweifelt, dass es Schmidt noch einmal zurück in die Bundesliga schafft. Job-Chance: 30 Prozent.
ALEXANDER NOURI (40): Das bisher letzte Engagement des Deutsch-Iraners hat das Zeug zum Karriere-Killer. Beim damaligen Zweitligisten FC Ingolstadt wurde Nouri am 24. September 2018 eingestellt und um 26. November 2018 gefeuert. Dazwischen lagen acht Pflichtspiele ohne Sieg. Zuvor war Nouri immerhin ein Jahr Coach von Werder Bremen - mit eher mäßigem Erfolg. Job-Chance: 10 Prozent.
HANNES WOLF (38): Dass der gebürtige Bochumer noch keine allzu großen Fußspuren im deutschen Fußball hinterlassen hat, wurde vor wenigen Wochen vor dem Spiel des SC Freiburg gegen Dortmund deutlich. Während der Straßenbahnfahrt vom Hauptbahnhof ins Stadion wurde Wolf nicht einmal angesprochen - obwohl die Bahn aus allen Nähten platzte. Am Ende der vergangenen Saison musste Wolf beim Hamburger SV gehen, auch zuvor in Stuttgart war vorzeitig Schluss. Das störte den DFB allerdings nicht: Kurz nach seiner Entlassung beim VfB im Januar 2018 wurde er vom Verband zum Trainer des Jahres gekürt. Job-Chance: 50 Prozent.
DIRK LOTTNER (47): Ein Engagement des Kölner Klub-Idols bei "seinem" FC wäre im Grunde nur folgerichtig. Schließlich war die Blamage der Kölner im DFB-Pokal bei dem von Lottner betreuten Viertligisten 1. FC Saarbrücken der Anfang vom Ende für Achim Beierlorzer. Die Fans würden eine Rückkehr des verlorenen Sohns, der mit dem FCS die Tabelle der Regionalliga Südwest anführt, sicher begrüßen. Job-Chance: 40 Prozent.
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