Jürgen Klinsmann erklärte zur Rolle des Managers: "In Deutschland ist es normal, dass ein Manager mit auf der Bank sitzt. Ich kenne und schätze das englische Modell mehr. Diese Art der Arbeit hat mir unglaublich aufgestoßen, wenn der Manager noch Kommentare zu den Spielern abgibt."

Zugleich sprach er von "Nebenkriegsschauplätzen": "Es ging um klare Kompetenzaufteilungen, und die haben wir nicht hinbekommen. Das betrifft in erster Linie mich und Michael Preetz", so der Ex-Bundestrainer.

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Ob er tatsächlich wie angekündigt in den Aufsichtsrat zurückkehrt, ließ Klinsmann offen: "Das sollen die Leute sagen, wie sie es wünschen." Gemeint sind Preetz, Klubpräsident Werner Gegenbauer und Investor Lars Windhorst, die sich am Donnerstagmittag (11:30 Uhr) zur aktuellen Lage äußern wollen.

Für die Kommunikation seines Rücktritts entschuldigte sich Klinsmann: "Ich kann den Ärger verstehen. Die Art und Weise war fragwürdig." Dabei gab sich der 55-Jährige selbstkritisch: "Ich möchte mich dafür entschuldigen, hätte mir vielleicht mehr Zeit lassen und mit der Hertha-Führung reden sollen. Dann wäre es vielleicht nicht zu dieser Aktion gekommen gestern. Aber diese Entscheidung hat sich über ein paar Wochen entwickelt."

In seinem 13-minütigen Monolog, bei dem er übrigens keine Frage aus dem Chat beantwortete, kritisierte er auch die Medien. Zur Geschichte über seine fehlende Trainerlizenz sagte er: "Diese Scheiße wurde erfunden."

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(mit SID)

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