Jürgen Klinsmann gesteht Fehler bei Weggang von Hertha BSC ein

Jürgen Klinsmann hat die Art und Weise seines Abgangs von Hertha BSC als Fehler bezeichnet. "Es tut mir sehr leid, wie mein Weggang von Hertha BSC zustande kam, nachdem wir sechs Punkte zwischen uns und den Relegationsplatz gelegt hatten", sagte der 55-Jährige gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. "In der Umsetzung meines Weggangs habe ich sicherlich Fehler gemacht", meinte Klinsmann weiter.

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"Dafür möchte ich mich nochmals entschuldigen", erklärte der ehemalige DFB-Chefcoach. Zum damaligen Zeitpunkt habe man es "in zehn Wochen leider nicht geschafft, zu einer schriftlichen Vereinbarung zu kommen", so Klinsmann. Die Pläne des Wahl-Kaliforniers und der Vereinsführung lagen am Ende zu weit auseinander.
Daher habe er sich zu dem Abschied entschieden, erklärte Klinsmann. Am 11. Februar beendete der ehemalige Stürmer nach lediglich zweieinhalb Monaten seinen Trainerjob bei der Hertha. Im Wintertransferfenster hatte er noch für rund 80 Millionen Euro neue Spieler nach Berlin geholt.
Doch vor allem eine Sache versteht Klinsmann nach eigenen Angaben bis heute nicht. "Dass anschließend eine Analyse, die ich in meiner Eigenschaft als Berater des Investors für den internen Gebrauch erstellt habe, an die Öffentlichkeit kam, hat allen Beteiligten geschadet. Mir ist heute noch ein Rätsel, wie das an die Medien kam", erklärte der 55-Jährige.
Darin hatte Klinsmann zum Teil Hertha und die Verantwortlichen - allen voran Manager Michael Preetz - kritisiert. Mittlerweile sei aber auch das Vergangenheit, betonte der Ex-Trainer: "Das Allerwichtigste ist, dass Hertha den Klassenverbleib geschafft hat und in der Bundesliga bleibt."
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