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Markus Babbel kritisiert die Bayern-Bosse wegen Umgang mit Niko Kovac
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Publiziert 25/10/2019 um 19:33 GMT+2 Uhr
Wie schon im vergangenen Herbst sind es turbulente Zeiten für Bayern-Trainer Niko Kovac. Trotz nur einem Punkt Rückstand auf den Tabellenführer aus Gladbach und einer weißen Weste in der Königsklasse erhält der Coach wenig Rückendeckung aus der Führungsetage. Ex-Münchner Markus Babbel äußert daher sein Unverständnis und schießt relativ deutlich gegen die Bayern-Bosse.
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Nach zuletzt zwei sieglosen Bundesligapartien und einem hart erkämpften 3:2-Sieg in Piräus in der Champions League scheint das Eis wieder mal dünner zu werden für Niko Kovac. Der ehemalige Coach vom VfB Stuttgart, TSG Hoffenheim und Hertha BSC Markus Babbel äußert gegenüber "Sport1" die selben Vermutung:
Weiter analysiert der 48-Jährige: "Die Bosse stellen sich zwar oft schützend vor die Spieler, aber nicht schützend vor den Trainer. Aber dem FC Bayern muss klar sein, dass der Trainer die wichtigste Position in dem Laden ist." Für ihn ist ganz klar: "Das sind weiß Gott keine guten Voraussetzungen, um erfolgreich Fußball spielen zu können."
Generell hat sich für Babbel viel in dem Verein geändert, bei welchem er seit er neun alt war die Jugendbereiche bis in die Profi-Mannschaft durchlief und insgesamt 19 Jahre dort verbrachte. "So kenne ich die Bayern nicht", meint der aktuelle Coach von Western Sydney Wanderers, auch die Mentalität der Spieler sei anders:
Babbel: "Müller würde ich sofort nehmen"
Zur heiß diskutierten Personalie Thomas Müller äußert Babbel ebenfalls seine Meinung. Der Weltmeister von 2014 spielt in den Überlegungen des Bayern-Coaches bisher keine tragende Rolle. "Niko stellt nach bestem Wissen und Gewissen auf", unterstützt Babbel seinen Trainerkollegen, trotzdem ist für ihn Müller "ein fantastischer Fußballer, der alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gibt. Und er ist die Galionsfigur beim FC Bayern, aber er muss auch in dieser schweren Phase zeigen, dass er unantastbar und unverzichtbar ist."
Zwar kann er "Nikos Handeln nachvollziehen, was aber nicht heißt, dass ich es genauso machen würde", führt der Europameister von 1996 aus. Auf die Frage, welchen Bayern-Spieler er gerne in seinem Team hätte ist er sich sicher: "Thomas Müller würde ich sofort nehmen."
Süle- und Hernandez-Ausfall Chance für Andere
Die beiden Langzeitverletzungen der scheinbaren Stamm-Innenverteidiger Niklas Süle und Lucas Hernandez sind Babbels Meinung nach "ganz bitter", doch er sieht dies als Chance für andere Protagonisten sich zu empfehlen. "Ist es Benjamin Pavard, der vielleicht noch etwas unerfahren ist und das Bayern-Gen noch verinnerlichen muss?", fragt der Ex-Liverpool-Akteur.
Aber auch Jerome Boateng hat für ihn noch nicht seinen Zenith erreicht. "Ich bin nach wie vor von ihm überzeugt, aber er muss im Kopf bereit sein, Opfer zu bringen", philosophiert Babbel über die Rolle des Ex-Nationalsspielers.
Der 48-Jährige selbst sei in Australien "super happy" und es müsste ein besonderes Angebot kommen, damit er über einen Job-Wechsel nachdenken würde. Und natürlich:
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