Wechselt Achraf Hakimi vom BVB zum FC Bayern München? Der Transfer-Check
Achraf Hakimi ist noch bis zum Saisonende von Real Madrid an Borussia Dortmund ausgeliehen. Seine dann zwei vollen Jahre in der Bundesliga nutzte der Marokkaner, um sich international einen Namen zu machen. Der BVB würde den pfeilschnellen gelernten Außenverteidiger gerne länger in Dortmund halten, doch auch der FC Bayern soll sich um den 21-Jährigen bemühen. Die Entscheidung liegt aber bei Real.
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Lange Zeit sprach alles dafür, dass Achraf Hakimi nach Beendigung seiner Leihe der Bundesliga den Rücken kehren wird, um einen erneuten Anlauf bei Real Madrid zu nehmen.
Während seiner nun fast zwei Jahre Leihzeit (ohne Kaufoption) in Dortmund erkämpfte er sich nicht nur fix einen Stammplatz, sondern schwang sich zu einem der begehrtesten Außenverteidiger Europas auf.
Achraf Hakimi: FC Bayern einer der Interessenten?
Wie der spanische Radiosender "Onda Cero" nun berichtet, soll neben dem FC Chelsea, Tottenham Hotspur, dem FC Arsenal, Juventus Turin und Paris Saint-Germain auch der FC Bayern gewillt sein, den Marokkaner zu verpflichten.
Die Verantwortlichen der Münchner sollen bereits mit einem konkreten Gehaltsangebot an den Beraterstab des Spielers herangetreten sein. Sieben Millionen Euro netto könnte Hakimi demnach beim deutschen Rekordmeister verdienen.
Der FC Bayern soll planen, zunächst den Spieler selbst von der Idee eines Wechsels an die Isar zu überzeugen, um anschließend einen Deal mit dessen Verein Real Madrid auszuhandeln. Ganz einfach dürfte dieses Vorhaben nicht zu realisieren sein - auch weil der BVB ein sogenanntes Matching-Right besitzt. Soll heißen: Gehen bei den Madrilenen Angebote für Hakimi ein, wird die Borussia darüber informiert würde bei einer Offerte in selbiger Höhe der Vorzug im Falle eines Verkaufs bekommen.
Hakimi-Berater dementiert
Hakimi hat in seiner Zeit beim BVB, der ebenfalls gerne längerfristig mit dem Rechtsverteidiger arbeiten würde, nie einen Hehl daraus gemacht, nach seiner Leihe nach Madrid zurückkehren zu wollen.
Erst kürzlich wurde er in der spanischen Hauptstadt zum ersten Mal Vater, Kind und Frau wohnen noch immer in Madrid. Ein Wechsel käme für Hakimi nur dann infrage, sollte er bei seinem Stammverein nicht erste Wahl sein - und genau das könnte der Fall sein, denn auf der rechten Abwehrseite blockiert mit Dani Cavajal ein seit Jahren unumstrittener Leistungsträger Hakimis Position.
Außerdem sagte Berater Alejandro Camano laut "Sky": "Ich habe das jetzt schon ein paar Mal in den Medien gelesen, aber ich hatte noch keinerlei Kontakt mit dem FC Bayern bezüglich Achraf."
Transfer-Check: Der FC Bayern hat Bedarf auf der rechten Verteidigerposition. Auf der linken Seite spielt der pfeilschnelle Alphonso Davies eine absolut beeindruckende Saison als offensivstarker Außenverteidiger - Hakimi könnte sein Spiegelbild auf der gegenüberliegenden Seite werden. In Dortmund bewies der 21-Jährige zudem, dass er auch eine Reihe weiter vorne eine echte Waffe sein kann. Allerdings wird Real Madrid sein Eigengewächs eher nicht ziehen lassen. Die Coronavirus-Pandemie lässt die Vereine auf dem Transfermarkt vorsichtig agieren. Die Rückkehr eines vielversprechenden Talents, das in Bundesliga und international sein großes Potential bereits nachgewiesen hat, ist daher vergleichbar mit einem echten Toptransfer zum Nulltarif. Sollten die Madrilenen dem Rechtsverteidiger aber nicht genügend Spielzeit garantieren, könnte das die Möglichkeit für andere Schwergewichte sein, Hakimi von einem Wechsel zu überzeugen.
Transfer-Wahrscheinlichkeit: 10 Prozent
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