FC Bayern will Kader mit Leihspielern aufstocken: Lemar im Fokus

Der FC Bayern München möchte seinen aktuell zu dünn besetzen Kader bis zum Schließen des Transferfensters am 5. Oktober noch aufstocken. Nach "Sport Bild"-Informationen soll dieser - wie schon in der vergangenen Saison - mit Leihspielern aufgefüllt werden. Demnach soll Thomas Lemar von Atlético Madrid auf der Transferliste stehen. David Alaba hingegen soll beim deutschen Rekordmeister bleiben.

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Der FC Bayern will seinen Kader noch mit Leihspielern verstärken. Auch vergangene Saison wählte der deutsche Rekordmeister diese Transferstrategie, damals kamen Philippe Coutinho vom FC Barceona, Ivan Perisic von Inter Mailand und im Winter Alvaro Odriozola von Real Madrid per Leihe zu den Münchnern. Sportvorstand Hasan Salihamidzic zeigte sich derweil hinsichtlich der Transfers noch gelassen und sagte gegenüber "Sport Bild": "Wir lassen uns viele Optionen offen und sind im ständigen Austausch mit dem Trainerteam und schauen, was möglich ist."
Eine Option an der Säbener Straße scheint demnach Thomas Lemar von Atlético Madrid zu sein. Dem Bericht zufolge strebe der deutsche Rekordmeister ein Leihgeschäft für den 24-Jährigen an, der La-Liga-Klub würde allerdings einen Verkauf bevorzugen. Der Franzose wechselte 2018 für 70 Millionen Euro von AS Monaco zu Atlético Madrid und hat dort noch einen Vertrag bis 2023.
Lemar konnte sich allerdings bislang bei Atlético nicht durchsetzen. Sein Marktwert fiel seit seines Transfers um ein Drittel. Die Geduld von Trainer Diego Simeone soll demnach zu Ende sein, der 24-Jährige den Klub möglichst noch bis zum kommenden Montag verlassen.
Eine weitere Personalie, mit der sich die Bayern-Bosse seit einiger Zeit intensiv beschäftigen, ist David Alaba. Der Vertragspoker zwischen dem FC Bayern und dem Abwehrchef läuft seit Monaten, bisher konnten sich beide Seiten noch nicht über eine Verlängerung des im kommenden Sommer auslaufenden Vertrages einigen. Der deutsche Rekordmeister will den Abwehrchef langfristig binden und 2021 nicht ablösefrei verlieren.

FC Bayern: Was passiert mit Alaba?

Laut "Bild"-Informationen hat der FC Bayern einen Alaba-Verkauf in der laufenden Transferperiode allerdings ausgeschlossen. In dem Bericht heißt es, dass der 28-Jährige unverzichtbar sei und ein Angebot - in egal welcher Höhe - abgelehnt werde. Es ist sogar von einem "Verkaufsverbot" die Rede. Demnach soll der Österreicher mindestens bis 2021 bei den Münchnern bleiben.
Doch einem Bericht der englischen "Times" zufolge plant Manchester City trotzdem einen neuen Vorstoß bei Alaba. Demnach sei eine Wiedervereinigung mit Pep Guardioa durchaus denkbar. Allerdings würden englischen Medien zufolge ein Transfer bei den Citizens nur infrage kommen, wenn sie Oleksandr Zinchenko noch verkaufen und dadurch Einkünfte erzielen können. Sollten sie den Linksverteidiger noch loswerden, will Manchester City angeblich eine Alaba-Verpflichtung anpeilen.
Allerdings hat der 28-Jährige deutschen Medienberichten zufolge kein Interesse daran, in die Premier League zu wechseln. Ihn ziehe es demnach eher nach Spanien zu Real Madrid oder zum FC Barcelona.
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