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FC Bayern: Uli Hoeneß mit klarer Ansage im Poker um Kingsley Coman
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Publiziert 17/06/2021 um 08:16 GMT+2 Uhr
Der ehemalige Präsident und Manager des FC Bayern München, Uli Hoeneß, hat die Vorgehensweise seines Ex-Klubs im Poker um die sportliche Zukunft von Kingsley Coman unterstützt. "Ich denke, dass auch hier die wirtschaftlichen Obergrenzen nicht verlassen werden. Wenn er es am Ende nicht akzeptiert, dann muss man auch konsequent sein als Verein", sagte der 69-Jährige bei "Magenta TV".
Uli Hoeneß
Fotocredit: Imago
Einen zeitnahen Abschied des Franzosen von der Säbener Straße sieht Hoeneß allerdings nicht. "Wir sind da ganz entspannt", betonte er.
Coman fordere laut Informationen der "Sport Bild" im Falle einer Vertragsverlängerung ein Jahresgehalt von zwölf Millionen Euro netto. Die Münchner seien derzeit nicht bereit, auf die Forderung einzugehen.
Zuletzt hatten sich schon die Wege des deutschen Rekordmeisters mit denen von Abwehrspieler David Alaba getrennt, weil man sich mit dem Österreicher nicht auf ein Jahresgehalt einigen konnte. An eine Wiederholung glaubt Hoeneß allerdings noch nicht. Die Situation sei eine andere.
"Der Vertrag von David lief aus. Bei Kingsley haben wir noch zwei Jahre Zeit, bis dahin passiert noch viel auf der Welt", wird er bei "Sport Bild" zitiert.
Rummenigge kritisiert Gehaltsforderungen der Stars
Zuletzt hatte Karl-Heinz Rummenigge vor seinem Ausscheiden als Vorstandsvorsitzender beim FC Bayern München die Spieler in Zeiten von leeren Stadien aufgrund der Coronapandemie zu maßvollen Gehaltsforderungen aufgefordert und den "Turbokapitalismus" im Fußball kritisiert.
"Ich glaube, sehr wenige Menschen haben in dieser existenziellen Krise Verständnis, wenn ein Fußballprofi schon 15 Millionen im Jahr verdient und dann mit 19,5 Millionen nicht zufrieden ist ...", sagte Rummenigge.
Die Frage sei: "Steuern wir das Schiff nicht schon lange in einen Orkan, den wir nicht mehr kontrollieren können? Die südeuropäischen Klubs funken jetzt schon SOS. Es gibt auch deutsche Vereine, die aktuell von der Hand in den Mund leben. Von den unteren Ligen ganz zu schweigen. Wir müssen seriös und fundiert über Gehaltsobergrenzen und die Deckelung der Beraterhonorare sprechen."
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Quelle: SID
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