Khedira bestritt in seiner Karriere 77 Spiele für die deutsche Nationalmannschaft, seinen größten Erfolg feierte er 2014 mit dem WM-Triumph in Rio de Janeiro. Kurz zuvor hatte der gebürtige Stuttgarter mit Real Madrid den Champions-League-Titel gewonnen, nachdem er sich von einem Kreuzbandriss erholt hatte. Im Februar war er nach knapp sechs Jahren bei Juventus Turin in die Hauptstadt gewechselt.
Die Entscheidung, die Fußball-Schuhe an den Nagel zu hängen, sei in einem "schleichenden Prozess" zustande gekommen, er habe sie alleine gefällt. Doch die "Intensität, Schmerzen und Quälerei haben sich am Ende des Tages gelohnt", sagte der häufig von Verletzungen geplagte Khedira. "Gleichzeitig muss ich sagen, dass das Fußball-Geschäft knallhart ist."
Der Mittelfeldspieler, der seine Karriere beim VfB Stuttgart begann und mit dem Klub 2007 deutscher Meister wurde, möchte vorerst etwas Abstand gewinnen, dem Fußball anschließend aber erhalten bleiben. "Ich will jetzt aber erstmal meine Ruhe haben", sagte Khedira, der sich bei zahlreichen Weggefährten ausführlich bedankte. "Der Fußball hat mir unheimlich viel gegeben, ein privilegiertes Leben", sagte er.
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