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Sandro Wagner glaubt an eine erfolgreiche Trainerkarriere
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Publiziert 23/11/2020 um 10:38 GMT+1 Uhr
Der ehemalige Bayern-Stürmer Sandro Wagner träumt von einer erfolgreichen Trainerkarriere. Der Ex-Nationalspieler sagte im Interview mit dem "Kicker": "Ich bin überzeugt davon, dass ich als Trainer besser werde, als ich es als Spieler war - weil ich für den Trainerberuf bessere Voraussetzungen mitbringe als für meine Spielerkarriere." Im Sommer will der 32-Jährige eine Jugendmannschaft übernehmen.
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Wagner, der zuletzt in China bei Tianjin Teda spielte und vergangenen August dort seine Karriere beendete, absolviert derzeit beim DFB einen Kurs zur Elite-Jugend-Lizenz, einem Einstiegsschein für ehemalige A-Nationalspieler.
Der Ex-Stürmer habe bereits nach den ersten Hospitationen gemerkt, dass ihm die Trainerrolle noch mehr Spaß mache als das Spielerdasein. Bis zur Zulassung als Trainer auf Profi-Ebene muss der gebürtige Münchner allerdings noch Lehrgänge zur A-Lizenz und zum Fußballlehrerschein durchlaufen.
Dass dies viel Zeit erfordert, störe Wagner aber nicht. So sei er 32 Jahre alt und habe deshalb überhaupt keinen zeitlichen Druck. Der ehemalige Nationalspieler meinte: "Es bedarf einer langjährigen Ausbildung und viel Erfahrung, ehe ich ganz oben auftauchen kann - das nehme ich jedoch bewusst in Kauf."
Wagner erläuterte im Interview auch, dass sein Trainerwunsch über viele Jahre gewachsen sei und "auch durch viele Momente, in denen ich dachte: Das ist einfach falsch, was der Trainer da macht. Sogar auf Bundesliga- und Champions-League-Niveau", führte er aus.
Sandro Wagner: Mit Demut in Trainerberuf
Ihm sei zwar bewusst, dass es ein extrem komplexer Beruf sei, der viele verschiedene Bereiche umfasst. "Ich muss erst beweisen, dass ich es besser kann", schlussfolgerte Wagner und fügte an: "Dennoch denke ich, dass ich diesen Job mit meinem Ansatz, meinen Erfahrungen und Ideen sowie den Dingen, die ich noch lernen möchte, erfolgreich ausüben kann."
Der ehemalige Bayernspieler gibt sich hinsichtlich seiner Trainerkarriere allerdings bescheiden: "Ich habe bei der Vorstellung klargemacht: Ich bin kein Ex-Profi, der meint, er kann schon alles. Ich gehe diese Aufgabe mit großer Demut an und möchte den Trainerberuf von der Pike auf lernen."
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Quelle: Perform
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