Marcus Thuram hatte auf den Boden liegend einen Freistoßpfiff gefordert, der jedoch ausblieb.
Beim folgenden Wortgefecht mit Hoffenheims Stefan Posch spuckte Thuram dem Hoffenheimer dann aus kürzester Distanz ins Gesicht.
Schiedsrichter Frank Willenborg entschied auf Rot für Thuram und Gelb für Posch.
Bundesliga
Hoffenheim schockt Gladbach spät - Spuck-Eklat um Thuram
19/12/2020 AM 16:25
"Dümmer geht's nicht mehr", sagte "Sky"-Experte Lothar Matthäus: "Ich hoffe, dass die Sperre dem gerecht wird, was er hier veranstaltet hat. Er hat eine Vorbildfunktion, das geht nicht. Ich hoffe, dass der DFB richtig hart durchgreift."

Rose: "Das gehört auf keinen Fußballplatz"

Thurams Teamkollege Christoph Kramer erklärte nach dem Spiel bei "Sky": "Die Aktion von Thuram geht nicht. Das sieht sehr, sehr bitter aus. So eine Aktion ist schwer zu erklären."
Trainer Marco Rose entschuldigte sich anschließend "auch im Namen des Vereins": "Das ist weit darüber hinaus, dafür kann er und wir uns nur entschuldigen. Er hat damit der Mannschaft keinen Gefallen getan, aber das ist nicht so wichtig. Das gehört auf keinen Fußballplatz. Man sollte jetzt nicht den Stab über ihn brechen, weil er grundsätzlich ein guter Junge ist, aber das ging gar nicht."
Für Thuram, für den es im 59. Pflichtspiel für Borussia Mönchengladbach der erste Platzverweis war, entschuldigt sich am Samstagabend via Twitter. "Heute hat etwas stattgefunden, dass nicht in meinem Charakter liegt und nie wieder vorkommen darf", schrieb der Franzose.
Die TSG 1899 Hoffenheim gewann das Spiel nach 0:1-Rückstand noch mit 2:1.
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