Am vergangenen Dienstag teilte der VfB mit: Silas Wamangituka, der Rookie der Saison 2020/21, heißt eigentlich Silas Katompa Mvumpa und spielte bislang unter falscher Identität. Gedrängt wurde der 22-Jährige dazu offenbar von seinem ehemaligen Berater, sein Geständnis sorgte für ein großes mediales Aufsehen.
Im Heimatland des Kongolesen hatte es wohl schon früher Zweifel an seiner Identität gegeben, weshalb man im Nationalteam lange auf ihn verzichtete. "Wir mussten damals einfach abwarten. Heute ist alles eindeutig", verriet der Nationalcoach, der den Kongo von August 2019 bis Mai 2021 trainierte.
Umsomehr freut sich der 58-Jährige, dass der neue Nationaltrainer Héctor Cúper ihn nun nominieren kann: "Es ist eine exzellente Neuigkeit für den Kongo, dass man jetzt auf die Dienste von Silas zählen kann", so N'Sengi Biembe. Jetzt müsse man noch abwarten, wie er seinen Kreuzbandriss verarbeite und dass er wieder in Form komme.
Bundesliga
Neue Nummer eins beim BVB: Extremer Ehrgeiz treibt Kobel an
10/06/2021 AM 08:27
Den Ex-Berater des 22-Jährigen kritisierte er scharf: "Jeder Berater sollte einen Karriere-Plan haben, der die Karriere des Spielers in den Mittelpunkt stellt und nicht die Interessen des Managers". Silas prophezeite er jedoch gute Aussichten für seine weitere Karriere: "Er hat eine großartige Zukunft vor sich, wenn er gut beraten wird", lautete die Meinung des Fußballlehrers.
Das könnte Dich auch interessieren: Kameramann zu schnell für Sprinter: Kuriose Szene bei 100-m-Lauf

Alle Tore: Last-Minute-Schock für Argentinien in der WM-Quali

Bundesliga
Falsche Identität: DFB belegt VfB-Stürmer Silas mit langer Sperre
11/06/2021 AM 14:35
Bundesliga
Falsche Identität von Wamangituka enthüllt - DFB reagiert
08/06/2021 AM 10:20