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Bundesliga - 1. FC Köln mit gelungenem Jahresauftakt: Geißböcke ringen Hertha BSC nieder
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Publiziert 09/01/2022 um 17:29 GMT+1 Uhr
Der 1. FC Köln ist erfolgreich ins neue Jahr gestartet. Auf schwierigem Geläuf bezwangen die Geißböcke die Berliner Hertha 3:1 (2:0). Anthony Modeste brachte die Rheinländer nach mehreren vergebenen Chancen in Front (29.), nur wenige Minuten später legte Ondrej Duda nach (32.). Vladimir Darida sorgte noch einmal für Hoffnung (57.), in der Nachspielzeit machte Jan Thielmann jedoch alles klar.
Hertha BSC - 1. FC Köln
Fotocredit: Getty Images
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase ohne große Chancen auf beiden Seiten meldeten sich die Kölner mit drei guten Chancen binnen vier Minuten durch Ondrej Duda (19.), Mark Uth (21.) sowie Louis Schaub (23.) endgültig im Spiel an. Rund um die Halbstundenmarke der ersten Hälfte überschlugen sich dann die Ereignisse im Berliner Olympiastadion.
Zunächst vergab Myziane Maolida freistehend vor FC-Schlussmann Marvin Schwäbe die große Chance zur Führung, im Gegenzug bestrafte Köln die Berliner Nachlässigkeit Sekunden zuvor. Jonas Hector bediente auf der linken Uth, der aus vollen Lauf vors Tor flankte. Toptorjäger Anthony Modeste kam mit viel Anlauf und wuchtete die Kugel aus kurzer Distanz per Kopf zu seinem 12. Saisontor unter die Latte (29.).
Und die Gäste legten nur drei Minuten später gegen geschockte Berliner das 2:0 nach: Hertha-Kapitän Niklas Stark wehrte eine Kainz-Flanke genau ins Zentrum ab, wo Duda am Strafraumrand volles Risiko ging und die Kugel direkt links unten versenkte (32.). Kurz vor der Pause verhinderte Hertha-Keeper Alexander Schwolow gar noch Schlimmeres für die Hausherren, als er einen flachen Modeste-Schuss aus 13 Metern stark im Eins gegen Eins parierte (42.).
Nach der Pause brachte Vladimir Darida die offensiv aus dem Spiel heraus weiter behäbigen Berliner mit einem krummen Standardtor auf 1:2 heran. Eine Freistoßflanke des Tschechen von der linken Seite segelte mit Schnitt zum Tor in den Strafraum, wo kein Spieler mehr rankam und der Ball unberührt im langen Eck landete (58.).
Einen echten Schub verlieh der Anschlusstreffer das Gastgebern allerdings nicht mehr. Bis auf einen harmlosen Kopfball des eingewechselten Kevin-Prince Boateng (71.) hatte die Korkut-Elf offensiv nicht mehr viel anzubieten. In der Nachspielzeit profitierte Joker Jan Thielmann von einem technischen Fehler Daridas, umkurvte anschließend noch Schwolow und besorgte den 3:1-Endstand (90.+1).
Die Stimmen:
Vladimir Darida (Hertha BSC): "Es ist schade, dass wir das erste Tor nicht gemacht haben. Leider konnten wir nach dem Anschluss nicht mehr zulegen. Bei der letzten Aktion hat uns die Ruhe gefehlt."
Steffen Baumgart (Trainer 1. FC Köln): "Es waren schwierige Bedingungen. Ich hatte selten in diesem Stadion solche Platzbedingungen. Wir hätten heute noch deutlich mehr Tore machen können. Viel von dem, was wir uns vorgenommen haben", haben wir auch umgesetzt."
Luca Kilian (1. FC Köln): "Wir haben es vor allem in der ersten Halbzeit gut gemacht und das Spiel an uns gerissen. Nach dem Anschluss haben wir den Vorsprung gut verteidigt und am Ende den Lucky Punch gesetzt."
Der Tweet zum Spiel:
Bei einem indirekten Freistoß für Köln formierte sich eine Berliner Mauer auf der Torlinie. Schwolow parierte Uths schlussendlich klasse mit einer Hand.
Das fiel auf: Ein Spiel, zwei Schiedsrichter
Kurioser Wechsel beim Unparteiischen-Gespann: Der Schiedsrichter, der die Partie zwischen Hertha und Köln anpfiff, konnte sie aufgrund einer Verletzung nicht beenden. Schiedsrichter Tobias Stieler konnte aufgrund einer Zerrung nicht mehr zur zweiten Halbzeit antreten. Für ihn übernahm der vierte Offizielle Alexander Sather die Leitung der zweiten Hälfte und erledigte seine Sache unaufgeregt.
Die Statistik: 9
Anthony Modeste bleibt das Kopfballungeheuer der Liga: Der Franzose hat inzwischen neun seine zwölf Saisontore per Kopf erzielt.
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