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Bundesliga: Eintracht Frankfurt dreht Zwei-Tore-Rückstand - und schießt Bayer Leverkusen ab
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Publiziert 12/12/2021 um 19:26 GMT+1 Uhr
Eintracht Frankfurt hat im Kampf um die Europapokal-Plätze einen wichtigen Dreier eingefahren. Nach einem frühen 0:2-Rückstand gewannen die Hessen gegen Leverkusen 5:2. Patrik Schick hatte die Werkself mit einem Doppelpack in Front gebracht, Tuta und Jesper Lindström egalisierten vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel schossen Evan N'Dicka, Kristijan Jakic und Djibril Sow den Kantersieg heraus.
Eintracht Frankfurt bezwang Bayer Leverkusen
Fotocredit: Getty Images
Vor 15.000 Zuschauern in Frankfurt erwischte Bayer Leverkusen einen Traumstart in die Partie und ging bereits nach fünf Minuten durch Toptorjäger Patrik Schick in Führung. Der Tscheche stand am Ende eines schönen Bayer-Angriffs goldrichtig und traf aus der Drehung durch die Beine von Evan N´Dicka zur frühen Führung (5.).
Bayer bieb in der Anfangsphase die aktivere Mannschaft und erhöhte nach 22 Minuten auf 2:0. Nach Handspiel von Djibril Sow im eigenen Strafraum zeigte Schiedsrichter Marco Fritz nach Ansicht der Videobilder auf den Punkt – Schick ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und erzielte per Strafstoß sein 14. Saisontor (22.).
Doch die Antwort der Frankfurter ließ keine Minute auf sich warten: Nach einer Ecke fiel der Ball vor die Füße von Verteidiger Tuta, der Lukas Hradecky aus sechs Metern mühelos überwinden konnte (23.). Die Eintracht schöpfte durch den Anschluss neuen Mut und kam nur wenige Minuten später zum Ausgleich. Sow fand mit einem perfekt getimten Steilpass in die Schnittstelle Jesper Lindström, der aus 14 Metern aus vollem Lauf trocken links unten zum 2:2 einnetzte (30.).
Auch nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die SGE in den Zweikämpfen galliger und drehte die Partie in der 50. Minute endgültig, als N´Dicka nach einer Ecke am schnellsten reagierte und den Ball überlegt halbhoch in die linke Ecke versenkte (50.).
Es war ein Abend, an dem bei den Hausherren im Abschluss fast alles passte – so auch beim 4:2 in der 65. Minute durch Jakic. Der Serbe ging nach einer abgefälschten Kostic-Flanke aus 13 Metern volles Risiko und traf mit einem herrlichen Vollspann-Abschluss unhaltbar in die linke Ecke (65.). Für den krönenden Schlusspunkt einer rasanten Partie sorgte nach 76 Minuten Djibril Sow, der die Kugel nach Ablage von Rafael Borré von der Strafraumgrenze mit der Innenseite herrlich rechts oben zum 5:2-Endstand ins Eck schlenzte (76.).
Die Stimmen:
Djibril Sow (Eintracht Frankfurt): "Heute hatten wir gegen einen starken Gegner Chance für sieben Tore. Es war für die Zuschauer ein schönes Fußballspiel."
Christopher Lenz (Eintracht Frankfurt): "Wir haben ein 0:2 in ein sensationelles 5:2 gedreht. Das war am Ende die Party, die wir heute schmeißen wollten."
Lukas Hradecky (Bayer Leverkusen): "Wir haben zwei sehr unglückliche Standardgegentore und zwei Traumtore kassiert. Das war schwer zu verteidigen. Unsere Leistung war heute aber auch nicht gut."
Robert Andrich (Bayer Leverkusen): "Nach unseren frühen zwei Toren war es fast schon eine Katastrophe von uns. Wir sind überhaupt nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen und wurden von den Frankfurtern aufgefressen."
Der Tweet zum Spiel:
Das fiel auf: Teure Ballverluste
Die ansonsten so ballsicheren Leverkusener leisteten sich gegen Frankfurt im Vorwärtsgang vor allem auf den Außenbahnen zahlreiche unnötige Ballverluste. Gegen dann hoch aufgerückte Gäste fand die Eintracht über die Flügel mit den schnellen Kostic und Da Costa viel Platz zum Kontern und nutzte diesen immer wieder dankend aus.
Die Statistik: 5000
Der Elfmeter von Patrick Schick war der 5000. Elfmeter in der Geschichte der Bundesliga.
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