Eintracht Frankfurt: Lazio-Angebot für Filip Kostic wurde offenbar an falsche E-Mailadresse verschickt

Der italienische Erstligist Lazio Rom bemühte sich in den vergangenen Tagen intensiv um Eintracht Frankfurts Mittelfeldmann Filip Kostic. Beim Werben um den Serben kam es offenbar zu einer kuriosen Panne seitens der Römer. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, schickte Lazio-Sportdirektor Igli Tare ein erstes offizielles Angebot für Kostic an die falsche E-Mailadresse der Eintracht.

Filip Kostic bleibt bei Eintracht Frankfurt

Fotocredit: Getty Images

Demnach habe Frankfurts Sportvorstand die Führungsriege der "Biancocelesti" gebeten, eine schriftliche Offerte zu senden. Dies sei auch erfolgt, allerdings kam das Angebot offenbar nie an.
Bis zuletzt stritten die beiden Klubs um die Ablösesumme für Kostic. Frankfurt forderte rund 20 Millionen für den ehemaligen HSV- und Stuttgart-Profi. "Mich hat überrascht, dass es nun von Frankfurt heißt, dass Kostic nicht auf den Markt ist und es keine Frage des Preises ist. Das klang für mich zuvor anders", sagte Tare der "Bild".
Er ergänzte: "Ich hatte nicht den Eindruck aus den Gesprächen, dass Kostic nicht den Verein verlassen darf. Über die Höhe des Preises wären wir auch bereit gewesen, noch einmal zu verhandeln. Dazu kam es dann aber nicht mehr."
Mittlerweile wird von italienischen Medien gemeldet, dass Lazio Abstand von einem Kostic-Transfer genommen habe. Laut "Gazzetta dello Sport" sollen die Adlerträger mit Mattia Zaccagni von Hellas Verona bereits eine Alternative ins Auge gefasst haben.

Kostic sorgte mit Streik für Aufsehen

Kostic hatte jüngst mit einem Streik für Aufsehen gesorgt, war im Vorfeld der Begegnung zwischen Frankfurt und Arminia Bielefeld dem Mannschaftstraining unentschuldigt ferngeblieben. Trainer Oliver Glasner strich den 28-Jährigen daraufhin aus dem Kader.
Krösche erklärte diesbezüglich am Samstag bei "Sky": "Das sind Dinge, die wir nicht akzeptieren können. Filip ist eigentlich ein guter Junge, der viel für Frankfurt geleistet hat. Aber auch Frankfurt hat ihm viel gegeben." Er schob nach: "Es braucht ein gutes Miteinander, und Filip hat nun einen falschen Weg eingeschlagen. Die Lösung ist, dass er bei uns bleibt. Ich gehe davon aus, dass er nächstes Jahr bei uns spielen wird."
Kostics Vertrag in der Main-Metropole ist noch bis 2023 gültig.
picture

Neuer erklärt: Hier nimmt er sich Italien als Vorbild

Quelle: Perform

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung