Am Montagnachmittag sorgten Medienberichte aus Polen für mächtig Furore in Fußball-Deutschland.
Sowohl "TVP Sport" als auch "Interia Sport" meldeten übereinstimmend, dass Superstar Robert Lewandowski den FC Bayern verlassen werde. Demnach habe der Pole bereits eine Einigung mit dem spanischen Spitzenklub FC Barcelona erzielt – und die Münchner Bosse sogar über seine Entscheidung offiziell in Kenntnis gesetzt.
Zuletzt hatten immer wieder Wechselgerüchte um Lewandowski die mediale Runde gemacht, regelmäßig war der Pole mit diversen europäischen Schwergewichten in Verbindung gebracht worden. Bekommt Barça nun tatsächlich den Zuschlag?
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Nach Eurosport-Informationen gibt es – Stand jetzt - keine Übereinkunft zwischen den Katalanen und dem 33-jährigen Top-Torjäger. Dementsprechend fand auch kein Treffen mit Vorstandschef Oliver Kahn und Sportvorstand Hasan Salihamidzic vonseiten Lewandowski statt. Dies deckt sich unter anderem mit den Informationen von "Sport1" und "Bild", wonach Lewandowskis Zukunft weiterhin offen ist.

Lewandowskis Entscheidung noch nicht gefallen

Laut "Sport1" plant Lewandowski, dessen Arbeitspapier beim deutschen Rekordmeister noch bis 2023 gültig ist, erst nach den ausstehenden Vertragsgesprächen eine Entscheidung zu treffen. Diese sollen am Ende der Saison stattfinden.
Weiter heißt es, dass ein Abgang allerdings durchaus im Bereich des Möglichen sei. Lewandowskis Berater Pini Zahavi befinde sich mit zahlreichen Top-Vereinen im Austausch, auch der FC Barcelona wird als potenzieller Abnehmer genannt. Die Blaugrana um Trainer Xavi, denen BVB-Knipser Erling Haaland zu teuer sein soll, hätten großes Interesse, stattdessen Lewandowski unter Vertrag zu nehmen.
Allerdings: Die Bayern dürften einem Transfer ihres Leistungsträgers im Sommer nur dann zustimmen, wenn ein adäquater Ersatzmann bereitstehen würde. Sollte dies nicht der Fall sein und Lewandowski nicht verlängern, dürfte der verlässliche Angreifer in sein letztes Vertragsjahr gehen - und 2023 ablösefrei abwandern.
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