Borussia Mönchengladbach: Adi Hütter rechnet mit Fohlen ab: "Nicht alles eingehalten"

Nach nur einem Jahr trennten sich die Wege von Adi Hütter und Borussia Mönchengladbach wieder. Gegenüber "ServusTV" rechnete der österreichische Trainer nun mit seinem alten Arbeitgeber ab. Dabei sprach er von nicht eingehaltenen Versprechungen und dem unerwarteten Abschied von Max Eberl. Der Coach gab außerdem eigene Irrtümer zu: "Es sind auch Fehler von meiner Seite passiert."

Adi Hütter war nur eine Saison in Gladbach als Trainer tätig

Fotocredit: Getty Images

Adi Hüttter blickt kritisch auf seine Zeit in Gladbach zurück: "Leider ist das, was mir in der Sommertransferzeit versprochen wurde, nicht eingehalten worden", sagte der Österreicher gegenüber "ServusTV".
Neben der Kaderplanung störten den 52-Jährigen auch personelle Veränderungen in der Vereinsführung: "Dann hat sich Max Eberl nach drei Monaten verabschiedet, was mich viel Energie gekostet hat."
Hütters Bilanz ließ nach einem Jahr am Niederrhein zu Wünschen übrig. In der Bundesliga landete die Borussia nur auf Rang zehn und verpasste damit die europäischen Plätze um sieben Zähler.
Der Coach war im Frühjahr 2021 für eine Ablöse von 7,5 Millionen Euro vom Liga-Konkurrenten Eintracht Frankfurt verpflichtet worden. Nach dem letzten Saisonspiel verkündete Hütter dann schon wieder seinen Abschied aus Gladbach.

Hütter: "Es sind Fehler von meiner Seite passiert"

Bei der Abrechnung schoss der Österreicher jedoch nicht allein auf die Gladbacher Führungsetage. Hütter gestand sich darüber hinaus eigene Fehler ein, konkret wurde er diesbezüglich allerdings nicht:
"Es sind auch Fehler von meiner Seite passiert." In der abgelaufenen Spielzeit habe man die eigenen Ziele auf dem Rasen nie umsetzen können: "Auf der anderen Seite haben wir nie spielen können, was wir wollten."
Unter Hütter sollten die "Fohlen" weg vom Ballbesitz-Spiel und hin zum Pressing mit schnellem Umschalten. Laut dem Ex-Frankfurt-Coach wollte man diesen Wechsel am Niederrhein jedoch nicht sehen, der Ballbesitz-Fußball läge in der DNA der Borussia.
Für den Österreicher war die eigene Verpflichtung unter diesen Umständen dementsprechend ein Widerspruch: "Dann müsst ihr auch einen Ballbesitz-Trainer holen!"
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Quelle: Perform

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