Karl-Heinz Rummenigge schwärmt von Federico Chiesa: "Er ist ein Spieler für den FC Bayern"

Auf den italienischen Superstar Federico Chiesa angesprochen kommt der ehemalige Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge ins Schwärmen: "Ich kann bestätigen, dass er ein großartiger Spieler ist." Der 66-Jährige kann sich den Italiener beim FC Bayern vorstellen und hat einen Seitenhieb für dessen Klub Juventus Turin übrig. Für die finanzielle Schieflage der Alten Dame hat Rummenigge kein Verständnis.

Vom FC Bayern heiß begehrt: Federico Chiesa

Fotocredit: Getty Images

Schon lange wird dem FC Bayern München großes Interesse am italienischen Flügelspieler Federico Chiesa nachgesagt. Trainer Julian Nagelsmann gilt als großer Fan des 24-jährigen Europameisters.
Die jüngsten Aussagen von Karl-Heinz Rummenigge unterfüttern diese These. Auf Chiesa angesprochen, gerät der ehemalige Vorstandschef regelrecht ins Schwärmen:
"Ich kann bestätigen, dass er ein großartiger Spieler ist. Chiesa hat das immer gezeigt, in der Nationalmannschaft, bei Juve und Fiorentina", so Rummenigge gegenüber dem italienischen Sender "RTV38".
Auch aus dem Interesse seines Vereins macht der 66-Jährige keinen Hehl und findet deutliche Worte: "Er ist ein Spieler für den FC Bayern."

Rummenigge: Juventus? "Könnte nachts nicht schlafen"

Auch Nagelsmann zeigte sich bereits zu Beginn seiner Münchner Amtszeit nachhaltig begeistert von den Qualitäten Chiesas: "Er ist schon ein super Spieler, weil er unglaublichen Elan und Dynamik verkörpert. Ich kenne ihn schon lang und finde ihn herausragend, weil er so unbekümmert ist, oft ins Dribbling geht, sehr schnell den Abschluss sucht."
Eine Verpflichtung würde den Rekordmeister allerdings teuer zu stehen kommen. Aktuell ist Chiesa noch vom AC Florenz verliehen. Zum Saisonende greift bei der Alten Dame eine Kaufpflicht in Höhe von 40 Millionen Euro. Eine Ablöse für Bayern würde dann wohl mindestens dem aktuellen Marktwert in Höhe von 70 Millionen Euro entsprechen.
Für die finanzielle Schieflage von Juventus Turin hat Rummenigge, der selbst 64 Spiele in der Serie A für Inter Mailand bestritt, kein Verständnis.
"Ich könnte nachts nicht schlafen, wenn ich die Schulden von Juventus Turin hätte", erklärt der 66-Jährige und ergänzt: "Die italienischen und spanischen Klubs wollten den Abstand zu den englischen Klubs verringern, die mit den Einnahmen aus den Fernsehrechten einen großen Vorteil hatten. Barcelona ist für alle sichtbar, aber auch die letzte Bilanz von Juventus hat mich stutzig gemacht."
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Quelle: Perform

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