Robert Lewandowski möchte Verein verlassen: FC Bayern München bleibt aber bei Transfer-Verbot

Robert Lewandowski möchte den FC Bayern trotz gültigen Vertrages im Sommer verlassen. Sportvorstand Hasan Salihamidzic stellte nun aber im Interview mit der "Sport Bild" erneut klar: "Robert hat Vertrag bis zum Sommer 2023. Ich rechne damit, dass wir ihn am 12. Juli an der Säbener Straße zum Training sehen." Zuvor hatte es Berichte über ein Geheimtreffen zwischen dem Polen und dem Klub gegeben.

Robert Lewandowski will den FC Bayern verlassen

Fotocredit: Getty Images

Nach Informationen von "Sky" und "Bild" trafen sich vergangene Woche Salihamidzic, Lewandowski und dessen Berater Pini Zahavi im Haus des Stümers auf Mallorca. Der Sportvorstand habe den 33-Jährigen überzeugen wollen, bis 2023 zu bleiben.
Laut "Bild" änderte sich durch das Gespräch jedoch nichts: Lewandowski möchte weiter wechseln, der deutsche Rekordmeister möchte ihn nicht ziehen lassen.
Die neuerlichen Aussagen von Sportvorstand Salihamidzic untermauern diese Haltung der Münchener.
Als neues Ziel hat Lewandowski den FC Barcelona auserkoren. Angeblich einigten sich die Katalanen und der Pole bereits auf einen Dreijahresvertrag. Barça soll ein Angebot über 32 Millionen Euro plus 5 Millionen Euro Boni hinterlegt haben. Der FC Bayern soll allerdings mindestens 50 Millionen Euro fordern.

Kritik an Umgang mit Lewandowski-Wechselwunsch

Der ehemalige Bundesliga-Profi Tomasz Hajto, mittlerweile TV-Experte in Polen, hofft dennoch, dass es zu einer Einigung kommt. "Ich weiß nicht, wie das endet. Aber es ist auch risikoreich für Robert, jetzt so einen Druck zu machen. Er hat zu viel gewonnen mit Bayern, da müssen sie doch eine gute Lösung finden", meinte der ehemalige Spieler von Schalke 04 und dem 1. FC Nürnberg bei "Sport1".
Zudem verriet Hajto, dass Lewandowski schon länger wechseln möchte. "Robert und ich haben uns immer mal getroffen. Er hatte den Wechselwunsch schon vor einem Jahr. So ein Spieler wie er hat jetzt die letzte Chance, fußballerisch etwas Neues zu fühlen", so der 49-Jährige, der sich auch kritisch äußerte: "Diese Aktion von Robert, so vorzupreschen – das hätte es bei Rummenigge und Hoeneß nicht gegeben. Sie haben alles zusammengehalten. Da ist nie etwas an die Öffentlichkeit gekommen. Das Theater jetzt braucht weder Robert, noch brauchen es die Bayern."
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Quelle: Eurosport

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