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Bayern München: Lothar Matthäus kontert Hasan Salihamdzic erneut: "Hätte er es früher bei Süle gemacht.."
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Publiziert 20/02/2022 um 14:03 GMT+1 Uhr
Der frühere Weltfußballer Lothar Matthäus hat im öffentlichen Schlagabtausch mit Bayern-München-Sportvorstand Hasan Salihamdzic den nächsten Konter gefahren. Nachdem der Rekordnationalspieler die Leistungen der Bayern-Verteidiger Dayot Upamecano und Lucas Hernández kritisierte, stellte sich Salihamidzic vor die französischen Nationalspieler und nahm sie öffentlich in Schutz.
Hasan Salihamidzic (l.) und Lothar Matthäus
Fotocredit: Imago
"Lothar muss natürlich was sagen. Er ist ja Experte", sagte Salihamidzic bei "DAZN". Damit beschäftige sich der frühere Bayern-Profi jedoch nicht. "Das geht an mir vorbei", stellte der 45-Jährige klar und fügte hinzu: "Wir wissen, dass wir Fehler gemacht haben, dass wir nicht gut gespielt haben. Aber wir stehen zu unseren Spielern, reden und arbeiten mit ihnen. Aber was Lothar sagt, ist mir vollkommen wurscht."
Nun reagierte der frühere Bayern-Profi Matthäus auf die Aussagen von Salihamdzi bei "Sky 90". "Hasan nimmt seine Spieler in Schutz. Hätte er es früher bei Süle gemacht, hätte er vielleicht auch beim FC Bayern unterschrieben. Süle wurde nie so in Schutz genommen wie Upamecano", verpasste Matthäus dem Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters einen Seitenhieb
Auch eine Erklärung für seine These hielt der 60-Jährige parat: "Hasan hat Süle auch nicht geholt. Er hat Upamecano geholt, er hat Hernandez geholt - und das für sehr viel Geld. Aber das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Die Spieler müssen mit der Kritik umgehen können - und Hasan auch. Er schützt seine Spieler und seine Einkaufspolitik."
Als die Münchner Salihamidzic als 2017 Sportdirektor integrierten, war der Transfer von Süle aus Hoffenheim im selben Jahr bereits vollzogen. Die Gespräche führte der zukünftige BVB-Spieler seinerzeit mit Karl-Heinz Rummenigge und Kaderplaner Michael Reschke.
Süle ein Schnäppchen im Vergleich zu Upamecano und Hernández
Für Hernández überwiesen die Bayern im Sommer 2019 eine Rekordablösesumme von 80 Millionen Euro an Atlético Madrid. Upamecano schloss sich dem FC Bayern in der Sommertransferperiode 2021 an. Für ihn legte der aktuelle Tabellenführer der Bundesliga 42,5 Millionen Euro auf den Tisch. Süle hingegen kostete dem Klub an der Säbenerstraße "nur" 20 Millionen Euro Ablöse.
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Quelle: Perform
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