Rücktritt von Max Eberl - Mönchengladbach fordert offenbar Millionen-Entschädigung und Jobsperre

Nach dem Rücktritt von Max Eberl bei Borussia Mönchengladbach erhofft sich der Bundesliga-Klub nun eine finanzielle Entschädigung in Millionenhöhe. "Sport Bild" zu Folge wünscht sich die Gladbacher Chefetage eine ein- bis zweijährige Jobsperre für Eberl. Falls Eberl in diesem Zeitraum bei einem anderen Klub anheuern sollte, könnte eine feste Ablösesumme von zehn Millionen Euro festgelegt werden.

Gladbach fordert wohl eine Entschädigung in Millionenhöhe

Fotocredit: SID

Eberl selbst soll sich für den derzeitigen Kaderplaner Steffen Korell als Nachfolger für seine Position stark gemacht haben, der 50-Jährige soll ein solches Angebot jedoch laut "Sport Bild" ausgeschlagen haben.
Das Magazin berichtet ebenfalls, dass Eberl Fohlen-Präsident Rolf Königs und Finanzchef Stephan Schippers bereits im September 2021 über seine Situation unterrichtet haben soll. Die Chefetage glaubte jedoch noch an einen Verbleib Eberls, sodass es vor Weihnachten zu einem nächsten Teffen kam.
Berater Marc Kosiecke, der auch Jürgen Klopp vertritt, soll sich für eine Auflösung von Eberls bis 2026 laufenden Vertrags zum 31. Dezember stark gemacht haben. Ein Rücktritt kam jedoch erneut nicht zu Stande, dieser wurde wohl erst in einer Krisensitzung am Donnerstag vor der Pressekonferenz am Freitag beschlossen.
"Ich muss raus und muss auf den Menschen Max Eberl aufpassen", hatte der 48-Jährige dann auf jener Medienrunde erklärt. Seit Wochen habe er "vernünftige Gespräche" mit dem Verein geführt.
Was "innerhalb von 24 Stunden daraus gemacht wird, diese Spekulationen sind genau das, was mich krankt macht. Ich bin erschöpft und müde und kann nicht mehr arbeiten", sagte Eberl.

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