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Serge Gnabry lässt den FC Bayern zittern: Verlängerung beim Rekordmeister noch kein Thema für den DFB-Star
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Publiziert 02/06/2022 um 14:24 GMT+2 Uhr
Serge Gnabry gibt sich in Sachen Vertragsverlängerung bei Bayern München weiter schmallippig. "Zu meiner eigenen Vertragssituation will ich mich hier nicht äußern, deswegen dazu bitte keine weiteren Fragen mehr", sagte der 26-Jährige am Donnerstag im Lager der DFB-Auswahl in Herzogenaurach. Gnabry lehnte bislang das Angebot des Rekordmeisters über eine Verlängerung über 2023 hinaus ab.
"Mix aus allem": Gnabry gibt Einblick in Vertragspoker
Quelle: Eurosport
Bei der heiklen Vertragsfrage gefror das ansteckende Lächeln im Gesicht von Serge Gnabry sekundenschnell. "Zu meiner eigenen Vertragssituation will ich mich hier nicht äußern, deswegen dazu bitte keine weiteren Fragen mehr", sagte der Profi von Bayern München bestimmt.
Aus dem freundlichen jungen Mann, der sich eben noch vor Lachen über den ungeschickten Timo Werner auf dem Rasen gekugelt hatte, wurde der kühle Schweiger.
Dass ihn das Thema nervt, wurde im DFB-Quartier in Herzogenaurach dennoch deutlich - auch wenn Gnabry ("Wir haben große Lust") viel Vorfreude auf den Auftakt in der Nations League gegen Europameister Italien am Samstag (20.45 Uhr) in Bologna versprühte.
Kann der pfeilschnelle Flügelspieler da befreit aufspielen? Dass er sich ziert, seinen Vertrag in München trotz Gehaltserhöhung auf angeblich 19 Millionen Euro/Jahr zu verlängern, ist Dauerthema. Gnabry steht als vermeintlich geldgieriger Nimmersatt da.
Salihamidzic: "Wir haben Grenzen!"
Auch er wünsche sich eine gewisse Wertschätzung, betonte er, "die sollte von beiden Seiten gezollt werden". Es sei allerdings mitnichten so, "dass jeder von uns nur ans Geld denkt", äußerte Gnabry, "da spielen im Arbeitsverhältnis noch andere Dinge eine Rolle, um sich wohlzufühlen".
Der wechselwillige Robert Lewandowski soll sich echauffiert haben, dass die Bayern um Erling Haaland buhlten. Jetzt soll sich der Rekordmeister mit Sadio Mane (FC Liverpool) einig sein, der eine Alternative zu Gnabry wäre.
Dieser wünscht sich zunächst, dass der Zoff zwischen "Lewy" und dem Klub bald endet. "Es ist ein bisschen schade, wie es da immer hin und her geht", sagte er, "als Mitspieler und Teil des Vereins hoffe ich, dass es da eine Lösung geben wird".
Die scheint bei ihm nicht in Sicht. Trainer Julian Nagelsmann würde ihn "sehr gerne behalten, ich schätze ihn als Spieler und Mensch unglaublich". Doch Sportchef Hasan Salihamidzic betonte: "Wir haben Grenzen!"
Gnabry schweigt und lässt FCB zittern
Gnabry wollte auf all dies nicht eingehen. Viel lieber berichtete er vom "amüsanten" Bongo-Spielen am Teamabend, den Ambitionen in der Nationenliga ("Wir wollen auf jeden Fall in die Endrunde") und seiner Vielseitigkeit. Auch die Rolle als Mittelstürmer könne er "gut ausfüllen", meinte der 26-Jährige, "obwohl es nicht meine Stammposition ist".
In seinen vier Startelf-Einsätzen unter Hansi Flick lief er immer als Rechtsaußen auf und erzielte vier Tore. Doch die Konkurrenz ist groß: Der Bundestrainer nominierte elf (!) Stars für nur vier offensive Planstellen.
Dem Gerangel um die Plätze in München könnte sich Gnabry mit einem vorzeitigen Abschied entziehen, Mane dürfte bald als Ersatz bereitstehen. Zu seinem möglichen Erben, meinte Gnabry frostig, "sage ich nichts".
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(SID)
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Quelle: Perform
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