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Thomas Müller: Präsident Herbert Hainer geht von Karriereende des Stürmerstars beim FC Bayern München aus
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Publiziert 11/04/2022 um 11:00 GMT+2 Uhr
Seit Wochen halten sich die Spekulationen um einen möglichen Abschied von Thomas Müller. Der Vertrag des Bayern-Urgesteins in München läuft im Sommer 2023 aus. Im TV-Interview mit dem "BR Fernsehen" sprach FCB-Präsident Herbert Hainer aber nun Klartext. Der 67-Jährige geht von einem Karriereende Müllers beim Rekordmeister aus und zeigt sich optimistisch, zeitnah eine Einigung erzielen zu können.
Thomas Müller vom FC Bayern
Fotocredit: Getty Images
Angesichts der anhaltenden Gerüchte um einen möglichen Abschied von Thomas Müller schien Bayern-Präsident Herbert Hainer Klarheit schaffen zu wollen:
"Ich bin der festen Überzeugung, dass Thomas Müller zu Bayern gehört wie die Frauenkirche zu München. Thomas Müller ist ein Symbol für unsere Mannschaft. Er hat seine gesamte Profi-Karriere beim uns gemacht und ich bin überzeugt davon, dass er seine Karriere auch bei uns beenden wird", äußerte sich der 67-Jährige optimistisch.
Der FC Bayern steht vor richtungsweisenden Entscheidungen. Neben Thomas Müller stehen auch Weltfußballer Robert Lewandowski, Kapitän Manuel Neuer und Offensivstar Serge Gnabry vor einer ungewissen Zukunft in München. Die Verträge aller vier Leistungsträger enden nach der Spielzeit 2022/23.
Nicht zuletzt aus diesem Grund wurde immer wieder über stockende Gespräche spekuliert. Da das Quartett teils enorme Gehälter fordern soll, schien zuletzt sogar ein Abschied der Spitzenkräfte im Rahmen des Möglichen.
Hainer spricht Klartext: Gespräche laufen bereits
Das Gerücht stockender Verhandlungen verwies der Präsident trotz der sportlich wichtigen Phase ins Reich der Fabeln: "Jetzt konzentrieren wir uns zunächst mal auf die sportlichen Erfolge und dass wir das alles in trockene Tücher bringen. Aber unsere sportliche Leitung führt immer Gespräche", meinte Hainer vor dem wichtigen Rückspiel in der Champions-League am Dienstagabend gegen den FC Villarreal (21:00 Uhr im Liveticker).
Die Bedeutung des Weltmeisters von 2014 hob der Nachfolger von Uli Hoeneß deutlich hervor. Der 32-Jährige sei "immer in der Lage, den Unterschied auszumachen. Sowohl auf dem Platz als auch neben dem Platz."
Müller hat seit seinem bayrischen Debüt 2008 stolze 411 Spiele in der Bundesliga gemacht. Nach seinem 300. Sieg beim 1:0 über Augsburg gab er sich vielsagend:
"Ich hoffe, da kommen noch ein paar." Einer Verlängerung dürfte also nicht mehr viel im Wege stehen. Laut "Sport1" steht ein neues Arbeitspapier mit Gültigkeit bis 2025 im Raum.
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