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Sadio Mané: Vom Königstransfer zum Bayern-Flop - Ex-Liverpool-Star als Sinnbild der Münchner Chaos-Saison
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Publiziert 25/05/2023 um 14:25 GMT+2 Uhr
Sadio Mané kam vor elf Monaten als Hoffnungsträger und für eine stolze Summe von 31 Millionen Euro vom FC Liverpool zum FC Bayern München. Der Senegalese sollte "die Strahlkraft des FC Bayern unterstreichen", so Herbert Hainer. Doch längst ist Ernüchterung eingekehrt. Der 31-Jährige konnte die in ihn gesteckten Erwartungen nicht erfüllen und steht sinnbildlich für eine Chaos-Saison der Bayern.
Sadio Mané - FC Bayern
Fotocredit: Getty Images
Sportvorstand Hasan Salihamidzic platzte fast vor Stolz, als er Sadio Mané als Münchner Königstransfer präsentierte. "An ihm", sagte er im vergangenen Juni strahlend, "werden wir sehr viel Freude haben".
Präsident Herbert Hainer schwärmte von einem "Weltstar, der die Strahlkraft des FC Bayern unterstreicht". Mit dem Senegalesen seien "alle großen Ziele möglich", ergänzte Vorstandschef Oliver Kahn euphorisch.
Und jetzt? Elf Monate nach der pompös inszenierten Vorstellung ist beim Rekordmeister längst Ernüchterung eingekehrt. Mané, der für 31 Millionen Euro vom FC Liverpool kam, hat die riesigen Erwartungen nicht ansatzweise erfüllen können und darüber hinaus noch für den größten Saison-Eklat gesorgt.
Der 31-Jährige steht sinnbildlich für eine Chaos-Saison der Bayern - und möglicherweise im Sommer schon wieder vor dem Abschied. Trotz eines Vertrags bis 2025 hat der Offensivspieler in München angeblich keine Zukunft mehr.
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Sadio Mané (l.) und Leroy Sané (r.)
Fotocredit: Getty Images
Mané: "Will alle möglichen Titel gewinnen"
Dabei hatte alles so vielversprechend begonnen, als sich Mané mit einem "Servus" und großen Plänen in der Allianz Arena vorstellte. "Mein ganzes Leben besteht aus Herausforderungen."
"Wenn du für Bayern spielst, weißt du, auf was du dich einstellst. Ich spiele für Bayern und will alle möglichen Titel gewinnen", sagte Afrikas Fußballer des Jahres voller Selbstvertrauen.
Und der Start glückte: Beim 5:3 im Supercup-Duell gegen Leipzig traf Mané ebenso wie beim beeindruckenden 6:1 zum Liga-Auftakt in Frankfurt.
Er tue der Mannschaft "extrem gut", betonte Trainer Julian Nagelsmann damals. Nicht nur er sollte sich täuschen.
Mané konnte in der Folge nicht die erhofften Impulse setzten, schon gar nicht den nach Barcelona abgewanderten Weltfußballer Robert Lewandowski als Torjäger ersetzen.
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Bayern-Angreifer Sadio Mané
Fotocredit: Getty Images
Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit wurde immer größer
Schon früh wurde klar, dass es ein kapitaler Denkfehler von Salihamidzic und Co. gewesen war, im Sommer Mané und keinen echten Mittelstürmer zu verpflichten.
Zu allem Überfluss verletzte sich Mané im November auch noch am Wadenbeinköpfchen, musste operiert werden und verpasste deshalb die WM in Katar.
Nach seiner Rückkehr Ende Februar wurde die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit immer größer, daran änderte auch der Trainerwechsel von Nagelsmann zu Thomas Tuchel nichts.
Insgesamt elf Tore (sechs Vorlagen) stehen vor dem "Finale" am Samstag in Köln nach 37 Pflichtspielen in Manés Bilanz. Gemessen an den riesigen Hoffnungen zu wenig.
Negativer Höhepunkt war jedoch Manés Ausraster nach dem Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Manchester City. In der Kabine schlug er Leroy Sané ins Gesicht.
Die Bayern suspendierten ihren Superstars nach dem Eklat für ein Spiel und brummten ihm eine Rekord-Geldstrafe auf - laut "Sport Bild" 350.000 Euro. Dennoch meinte Salihamidzic: "Sadio ist ein Supertyp, jeder macht mal einen Fehler."
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(SID)
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